Würselener FDP macht Hans Carduck zum Bürgermeister-Kandidaten

Von: clg
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Will Bürgermeister werden: Hans Carduck. Foto: Markus Roß

Würselen. Die Würselener Liberalen schicken mit ihrem Fraktionschef Hans Carduck einen eigenen Kandidaten ins Rennen um das Bürgermeisteramt. Beim FDP-Parteitag in der Gaststätte Palm sprachen sich die 21 stimmberechtigten Mitglieder einstimmig für Carduck aus.

Er wird am 7. Juni gegen Karl-Jürgen Schmitz (CDU) und Arno Nelles (SPD) antreten.

Carduck setzt darauf, den Wahlkampf gemeinsam mit den Mitgliedern erfolgreich bestreiten zu können. „Ich trete nicht an, um zweiter oder dritter Sieger zu werden. Ich möchte gewinnen”, gab er voller Optimismus ein eindeutiges Ziel vor. Ortsverbandsvorsitzender Karl-Wilhelm Hirsch betonte: „Wir wollen in Würselen eine liberale kommunale Zukunftspolitik gestalten.”

„Wir suchen uns den Partner nach der Wahl aus”, machte Carduck, der seit 35 Jahren in der Kommunalpolitik tätig ist und davon 18 Jahre Vorsitzender des Planungsausschusses war, keine Koalitionsaussage. Seinen Optimismus leitet der FDP-Bürgermeister-Kandidat daraus ab, dass er jeden Tag eine riesige Zustimmung aus der Bevölkerung erfahre.

Kontinuität und Glaubwürdigkeit hätten für ihn Priorität. Angesichts des städtischen Schuldenstandes von rund 110 Millionen Euro forderte Carduck mit Blick auf die Kommunalwahl ein Controlling der Ausgaben, „damit künftig nicht mehr so viel Geld unkontrolliert ausgegeben wird”. Er plädierte dafür, die Bürger noch mehr als bisher in Zukunftsentscheidungen einzubeziehen.

Für das Singer-Gelände fordert der liberale Bürgermeister-Kandidat „ein schlüssiges Konzept”. Erst solle dieses mit Hilfe von Würselener Architekten erarbeitet werden, dann nach Investoren Ausschau gehalten werden. Auch für Mittel aus dem Konjunkturprogramm II hat Carduck schon eine Verwendung: Er schlug vor, auf dem alten Bahndamm zwischen Friedrichstraße und Wilhelmstraße eine neue Straße zur Kreisstraße 30 zu bauen.

Und: „Die chaotischen Verkehrsverhältnisse am Markt müssen bald ein Ende haben”, erteilte er einer dortigen Hochbebauung erneut eine eindeutige Absage.
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