Würselener Ehrenteller an Ernst-Hubert Gier verliehen

Von: Georg Pinzek
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Eintrag ins Goldene Buch: Ernst-Hubert Gier (l.) erhielt den Ehrenteller der Stadt von Bürgermeister Arno Nelles. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Ehrungen sind im Ratssaal der Stadt Würselen schon etliche über die Bühne gegangen. Doch selten wurde ein Festakt zu einer so eindrucksvollen Demonstration, die in einer bemerkenswerten Übereinstimmung bekundete, dass diese Auszeichnung verdientermaßen verliehen wurde: Ernst-Hubert Gier erhielt aus den Händen von Bürgermeister Arno Nelles den Ehrenteller der Stadt Würselen.

Bei der Überreichung erhoben sich die Festgäste im proppenvollen Ratssaal und spendeten lange Applaus. Zuvor stellten Redner und Gratulanten heraus, wie sehr sich Ernst-Hubert Gier um seine Heimatstadt verdient gemacht hat. Seit über 50 Jahren berichtet er für unsere Zeitung über die Vereine, das politische Geschehen sowie das kulturelle und sportliche Leben in Würselen. „Ich bin überwältigt ob der großen Resonanz, die die Einladung zum Festakt gefunden hat“, betonte Nelles.

Nicht eine Sekunde habe die Ehrenkommission gezögert, als die hohe Auszeichnung angeregt worden sei. Keine Frage: Einstimmig sei das Votum ausgefallen. Der Bürgermeister würdigte Gier als „engagierten Botschafter der Stadt Würselen“. Er zitierte eingangs der Laudatio den Chefredakteur unserer Zeitung, Professor Bernd Mathieu, der anlässlich des goldenen „Dienstjubiläums“ von Ernst-Hubert Gier trefflich formuliert habe: „ehg steht für höchste Zuverlässigkeit, lokale Kompetenz und ein hervorragendes Netzwerk, das für jede Zeitung wichtig ist.“ Dass Ernst-Hubert Gier ein hervorragender und sympathischer Repräsentant der Zeitung sei, auch diese Aussage von Mathieu bekräftigte Nelles aus aktuellem Anlass. Aus dem Urlaub übermittelte der Chefredakteur dem zu Ehrenden Glückwünsche.

Giers solide Rathaus-Berichtertattung würdigte der sozialdemokratische Lokalpolitiker Nelles: „Auch wenn wir nicht dem gleichen politischen Lager angehören, kann ich nur unterstreichen, dass Sie stets fair und sachlich berichten.“ Nelles dankte Gier ausdrücklich für das positive Bild, das er von der Stadt und ihren Menschen in die Öffentlichkeit trage. Nicht nur die Brauchtumspflege wie Jungenspiele und Karneval, sondern alle 260 Vereine in der Stadt profitierten davon.

Durch seine starke Heimatverbundenheit personifiziere Gier quasi die Bürgerschaft der Stadt Würselen. Anhand der Vita des zu Ehrenden belegte der Bürgermeister, dass Gier überdies ein ausgesprochener Familienmensch sei. Kinder und Enkelkinder, die in der ersten Reihe des Ratssaals die Zeremonie verfolgten, bestätigten das obendrein. Blumen überreichte Nelles der „starken Frau an Ernst-Hubert Giers Seite, Ehefrau Roswitha, mit der er seit über 48 Jahren verheirattet ist“.

Ernst-Hubert Gier dankte: „Das hätte ich mir nicht träumen lassen, dass ich einmal den Ehrenteller der Stadt entgegennehmen und mich ins Goldene Buch eintragen darf.“ Es sei ihm stets ein Anliegen gewesen, das Image der lebens- und liebenswerten Stadt Würselen positiv „zu verkaufen“. Dabei habe er sich gerne zum Anwalt der Vereine gemacht und die Arbeit im Rathaus positiv kritisch begleitet. Und wenn er gefragt werde, wie lange er das fortsetzen möchte, antworte er: „So lange ich gebraucht werde und der Herrgott mich noch lässt.“ Aus Anlass der Überreichung des Ehrentellers habe er Patenschaften für Kinder in der Partnerstadt Réo/Burkina Faso übernommen, weil er als pensionierter Lehrer schließlich wisse, „dass Bildung der Schlüssel zu einem menschenwürdigen Dasein ist“.

Lang war die Reihe der Gratulanten, die Vize-Bürgermeister Harald Gerling anführte. Sprecher aller Fraktionen bedankten sich für die für eine Kommune so wichtige Arbeit, die Ernst-Hubert Gier erfülle. Repräsentanten von Vereinen und Institutionen schlossen sich den Glückwünschen an. Der Rauchclub Haal überreichte seine Ehrennadel. Musikalsch umrahmte Harald Claßen den Festakt mit seinen Beiträgen.

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