Würselener Dreigestirn sammelt 25.213 Euro für Kinder

Von: fs
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Stolzes Ergebnis: 25.213,07 Euro konnte des Würselener Dreigestirn dem Förderverein des MZ mit Hans Vorpeil und Prof. Dr. Hans-Walter Staudte überreichen. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Karneval – diese Zeit ist für das Würselener Dreigestirn mehr, als nur die fünfte Jahreszeit feiern. Darum haben Prinz Harald I., Bauer Achim und Jungfrau Gregoria ihre Regentschaft in den Dienst einer guten Sache stellte.

In Zusammenarbeit mit dem Verein Senatoren der KG Au Ülle und dem Förderverein des Medizinischen Zentrums (MZ) der Städteregion sammelten sie bei Auftritten Spenden, um Kindern aus Krisengebieten mit vorwiegend Kriegsverletzungen oder schweren Behinderungen behandeln zu können, die in ihren Heimatländern nicht adäquat versorgt werden können. Damit wird den Kindern die Chance auf ein gesundes Leben sowie auf eine soziale Integration in ihren Heimatländern gegeben.

Nun, zum Ende der Session, überreichten das Dreigestirn den Scheck: 25213,07 Euro wurden für den guten Zweck innerhalb der vergangenen Wochen gesammelt. Die weiteste Spende kam aus Barcelona, die höchste Einzelspende erbrachten die Mitarbeiter der Stadtverwaltung durch die Aktion „Rest-Cent“. „Wir bedanken uns bei allen, die für unser Projekt gespendet haben, so macht das schöne Brauchtum Karneval richtig Spaß“, sagte Harald Matthäus voller Freude.

„Geschichte schreiben“

„Damit werden sie als Dreigestirn in Würselen Geschichte schreiben, davon bin ich fest überzeugt“, sagte der Vorsitzende des Fördervereins des Medizinischen Zentrums, Hans Vorpeil. Er unterstützte das Dreigestirn bei der Aktion ebenso wie der stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins, Prof. Dr. Hans-Walter Staudte.

Im Medizinischen Zentrum werden jedes Jahr ein bis zwei Kinder im Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie in der Klinik für Urologie und Kinderurologie behandelt. Dabei erfolgt nicht nur eine kompetente ärztliche Behandlung von besonders schwer verletzten oder beeinträchtigten Kindern, vielmehr findet über die Sprachbarrieren hinweg auch eine intensive Betreuung durch Schwestern, Pfleger und Therapeuten statt.

Für das MZ sind in erster Linie humanitäre Gründe für die Aufnahme der Kinder ausschlaggebend. Die entstehenden Behandlungskosten werden jedoch von den Krankenkassen nicht übernommen. Insofern sind Spenden für die Unterstützung dieses Projektes dringen notwendig.

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