Würselen: Stadtrat beschließt Neubau der Gesamtschule

Von: Karl Stüber
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Würselen. Die große Koalition aus SPD und CDU hat doch noch zusammengefunden und in der Ratssitzung am Abend einmütig den Neubau der Gesamtschule beschlossen. FDP, UWG und Grüne konnten sich dem nicht anschließen. So wurden sieben Gegenstimmen gezählt.

Der Neubau soll auf den Fußballtrainingsplätzen an der Krottstraße realisiert werden. Als Ersatz für die Spielflächen wird laut Ratsbeschluss eine Spielfläche geschaffen. Stadtrat, Sportausschuss, Verwaltung, Stadtsportverband und die betroffenen Fußballvereine (VfR Würselen, Rhenania, Linden-Neusen) sollen gemeinsam bis 8. Dezember ein Konzept für die Ersatzspielflächen erarbeiten. Die neue Spielfläche soll vor dem Baubeginn der Gesamtschule fertig werden.

Da diese neue Gesamtschule künftig die Elmar-Harren-Halle nutzen soll, ist dem städtischen Gymnasium ein entsprechender „Ersatzraum“ zur Verfügung zu stellen. Das Geld für diese neue Halle ist im Haushalt aufzubringen, heißt es weiter im Beschluss.

Die Stadtverwaltung soll einen „zweiphasigen Realisiserungswettbewerb“ organisieren. Die erste Phase soll spätestens am 29. Februar 2016 enden. Dabei wird auch die mögliche Umsetzung mittels einer öffentlich-privaten Partnerschaft geprüft, beschloss der Stadtrat.

Für die Gesamtschule wurden die Investitionskosten für das erschlossene Grundstück inklusive Außenflächen und der Einrichtung auf 28 Millionen Euro gekürzt und auch begrenzt.

Zudem wurde auch noch eine „Sicherung“ eingebaut: Sollten schon nach der ersten Phase des „Realisierungswettbewerbs“ die Investitionskosten wider Erwarten doch so hoch sein, dass die Sanierung (gemeint ist die Realschule an der Tittelsstraße) dann die wirtschaftlichere Alternative ist, wird vorbehaltlich der Ergebnisse von Schadstoffuntersuchungen der zu sanierenden Gebäude die „Alternative Sanierung“ verfolgt.

Zudem beauftragte der Stadtrat die Stadtverwaltung, verschiedene „Nachnutzungsmöglichkeiten“ für das Areal der Realschule nach deren Auslaufen im Jahre 2020 zu erarbeiten und die finanziellen Auswirkungen darzulegen.

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