Würselen - Würselen hat jetzt einen neuen Geschichtsverein

Würselen hat jetzt einen neuen Geschichtsverein

Von: ehg
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Der Vorstand: vorne v.l.: Volker Dederichs, Achim Großmann, Martina Offermanns und Günter Breuer; Beisitzer v.l.: Heinz Blankenheim, Iris Gedig, Willi Grotenrath und Peter Sous. Foto: dag

Würselen. Aus der Kulturstiftung heraus hat sich in Würselen ein neuer Geschichtsverein gegründet, die Geschichtswerkstatt Würselen e.V. Die gut besuchte Gründungsversammlung fand an historischer Stätte, im ehemaligen Ratssaal an der Kaiserstraße 36, statt.

Der Vorsitzende der Stiftung, Achim Großmann, freute sich über die beachtliche Resonanz, die sie fand. 38 an Heimatgeschichte Interessierte unterschrieben die vom Amtsgericht und dem Finanzamt „abgesegnete“ Satzung und traten dem neuen Verein somit bei.

Zuversichtlich war Großmann, dass der neue Verein schon bald 50 Mitglieder stark sein wird. „Pate“ standen Bürgermeister Arno Nelles, dessen Stellvertreter Hans-Josef Bülles und Winfried Hahn sowie der Beigeordnete der Stadt, Roger Nießen. Die Versammlung vorbereitet hatte die Kulturstiftung zusammen mit dem Kulturarchiv und einem Arbeitskreis „Geschichtswerkstatt“.

Zu den Beweggründen führte Großmann aus, bisher habe ein „informeller Kreis“ von Personen existiert, die das Heimatmagazin „Schlaglichter“ herausgegeben hätten, das in Würselen auf eine sehr gute Resonanz gestoßen sei. Jetzt werde, auch um das Kulturarchiv zu unterstützen, das nicht nur räumlich im Alten Rathaus aus den Nähten platze, daraus ein Verein. Dass bisher schon in den ortsteilbezogenen Heimat- und Geschichtsvereinen gute und wichtige Arbeit geleistet worden sei, daran ließ er keine Zweifel aufkommen.

Was jedoch bisher gefehlt habe, sei ein „gesamtstädtisches Dach“. Zweck des neuen Vereins sei es unter anderem, „die Erarbeitung, Förderung und Verbreitung von interdisziplinärem Wissen zur Geschichte Würselens unter Einbeziehung der geschichtlichen regionalen und euregionalen Zusammenhänge sowie die Pflege des Geschichts- und Heimatbewusstseins“.

Einstimmig wurde Achim Großmann zum Vorsitzenden gewählt, zu seinem Stellvertreter Günter Breuer, der auch schon eine Reihe von heimatgeschichtlichen Beiträgen veröffentlicht hat. Als Geschäftsführerin sprach die Versammlung Martina Offermanns und als Kassierer Volker Dederichs das Vertrauen aus.

Fünf Beisitzer wurden gewählt: Iris Gedig, Heinz Blankenheim, Rolf Rüland, Peter Sous und Willi Grotenrath. Als „geborenes“ Mitglied gehört der Leiter des Kulturarchivs, Heinz-Josef Küppers, dem Vorstand an. Zu Rechnungsprüfern wurden Hans-Josef Bülles und Gerhard Welper bestellt. Beschlossen wurde die Höhe des Mitgliedsbeitrag: 24 Euro im Jahr für Erwachsene und zwölf Euro pro Kind/Jugendlicher.

Fördermitglieder zahlen ab 60 Euro pro Jahr. Dass sich neben den Mitgliedern viele Förderer finden werden, das erhoffte sich Großmann. Mehrfach betonte er, dass es neben der formalen Mitgliedschaft auf die aktive Mitarbeit bei den verschiedenen Projekten ankomme.

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