Würselen - Würselen: FDP-Basis billigt Vereinbarung mit CDU und Grünen

Würselen: FDP-Basis billigt Vereinbarung mit CDU und Grünen

Von: ehg
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Würselen. Im Geheimen hatte sich der FDP-Fraktionsvorsitzende Hans Carduck auf dem außerordentlichen Parteitag ein einstimmiges Votum der Basis für den Abschluss des Kooperationsvertrages zwischen CDU, Bündnis/Grünen und FDP erhofft.

So ganz sicher sei er sich aber nicht gewesen, bekannte er, als der Kooperation per Akklamation - eine geheime Abstimmung war nicht beantragt worden - der einstimmige „Segen” erteilt wurde.

Carduck versicherte: „Wir werden über die Koalition unsere Partei weiter nach vorne bringen!” Damit räumte er letzte Zweifel bei einem Skeptiker aus, der befürchtet hatte, liberale Politik könnte bei dieser Kooperation zu kurz kommen.

Vorsitzender Heiner Breuer stellte klar: „Wir haben wesentliche Forderungen der FDP durchgebracht.” Zehn gute Gründe, die für diese politische Konstellation in Würselen sprechen, nannte er. Dabei unterstrich er, dass die in der Präambel des Vertrages festgeschriebene Haushaltskonsolidierung das oberste Ziel sein müsse.

Auch ohne Vertrag habe die Kooperation in den ersten vier Monaten der Legislaturperiode schon hervorragend zusammengearbeitet, war Carduck froh, dass nun auch die in der Stadtentwicklung noch strittigen Fragen geklärt werden konnten.

„Wir müssen akzeptieren, was wir am Markt vorfinden”, begrüßte er die Entwicklung eines Gesamtkonzepts für die Sebastianus-Insel. Die Planungen sollen - so sehe es der Vertrag vor - in Abstimmung mit der Pfarre St. Sebastian und im Dialog mit den Bürgern auf den Weg gebracht werden. Nun werde erst einmal die einstimmig im Rat beschlossene Trasse vom Kank entlang dem Pfarrhaus bis zur Kaplanei realisiert werden.

Die FDP habe durchgesetzt, dass die mit 15 Metern hohen Baukörpern geplante Hochbebauung nicht realisiert werde. Die Anliegerkosten würden nach dem Kommunalabgabengesetz berechnet werden, anders als an der Kaiserstraße und dem bereits abgeschlossenen Stück Markt.

Zur Stärkung des Einkaufspotenzials der Innenstadt und vor allem beim Ausbau des Singer-Parks setzt der FDP-Fraktionsvorsitzende auf private Investitionen.

Er rief auf, die vom Land aufgelegten Förderprogramme zu nutzen. „Wir müssen über private Investoren zum Ziel kommen”, erteilte er der Stadtentwicklungsgesellschaft eine Absage.
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