Wohnpark „Königsgrube“: Blockheizkraftwerk versorgt 35 Häuser

Von: ehg
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Nur noch ein Knopfdruck: Arno Nelles (2.v.l.), Technischer Beigeordneter Till von Hoegen, Manfred Zitzen und die Vertreter der Deutschen Reihenhaus AG nehmen das Blockheizkraftwerk in Betirbe. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Die Arbeiten an den Außenanlagen im Wohnpark „Königsgrube“ laufen auf vollen Touren. Die Übergabe der von der Deutschen Reihenhaus AG (Köln) erstellten 35 Reihenhäuser an die Käufer ist angelaufen. Durch den Einsatz von Blockheizkraftwerken werden bis zu 60 Prozent CO2 eingespart.

Rechtzeitig vor deren Einzug wurde das Blockheizkraftwerk (Bhkw) per Knopfdruck durch Bürgermeister Arno Nelles im Beisein des Technischen Beigeordneten Till von Hoegen, des Geschäftsführers der Stadtentwicklungsgesellschaft, Manfred Zitzen, des Repräsentanten des Energieversorgers OVE, Manfred Grafe, und des Bauleiters Martin Watta in Betrieb genommen.

In einer Fertigbetongarage untergebracht, versorgt es die 35 Reihenhäuser mit Strom und Wärme. Ein moderner Pkw-Motor treibt einen Generator an, der den Strom erzeugt. Durch seinen Betrieb entsteht im Kühlwasser und in den Abgasen des Motors Wärme, die im Bhkw für Heizzwecke genutzt wird. Reicht die selbst produzierte Energie nicht aus, wird weitere aus dem öffentlichen Leitungsnetz bezogen und verteilt. Wie Achim Behn, Leiter Unternehmenskommunikation, erläuterte, beträgt bei der konventionellen Lösung, bei der im eigenen Haus die Wärme erzeugt und der Strom komplett aus dem öffentlichen Netz bezogen wird, der Verlust an Primärenergie rund 72 Prozent. Durch den Einsatz von Blockheizkraftwerken minimiere sich der Verlust auf gerade einmal 13 Prozent. Diese Technik komme auch dem Klima zugute. Beim Einsatz von Kraft-Wärme-Koppelung werden rund 60 Prozent CO2 eingespart. Die gesamten Nebenkosten können durch den Bhkw-Einsatz je nach Haustyp auf 200 bis 230 Euro im Monat gesenkt werden.

Sechs Millionen Euro investiert

Von der Deutschen Reihenhaus AG wurden in den Wohnpark sechs Millionen Euro investiert. Innerhalb eines halben Jahres konnten zehn 81 Quadratmeter, elf 116 Quadratmeter und die restlichen 141 Quadratmeter großen Häuser verkauft werden. Das Durchschnittsalter der Käufer beläuft sich auf 32 Jahre und liegt damit erheblich unter dem Bundesdurchschnitt. Für die Errichtung von weiteren 28 Reihenhäuser (81 und 141 Quadratmeter) im Neubaugebiet Kapellenfeldchen laufen die Planungen. Begonnen werden soll damit im Sommer 2014.

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