Wohnbauflächen sind immer noch Mangelware

Von: ehg
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Verlängerte Tittelstraße in Würselen: Hier soll neuer Wohnraum entstehen. Wie in der Bürgerversammlung zur Sprache kam, ist eine zweigeschossige Bebauung vorgesehen. Hier der Blick vom Stadtgarten auf das vorgesehene Gelände. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Wohnbauflächen sind angesichts der bestehenden Nachfrage immer noch Mangelware. Deshalb brachte der Stadtentwicklungsausschuss den Bebauungsplan 220 für das Areal an der verlängerten Tittelsstraße (gegenüber der Realschule) auf den Weg.

In einer Bürgerversammlung wurde der Entwurf einer möglichen baulichen Ausgestaltung durch den Mitarbeiter des Planungsamtes, Harald Schmitz, vorgestellt und erläutert. Rede und Antwort standen auch Fachdienstleiter (Planung), Manfred Schmitz Gehrmann, und der Vorsitzende des zuständigen Ausschusses, Karl-Jürgen Schmitz.

Da die Infrastruktur vorhanden sei, biete sich das innerstädtische Gelände auf einer Länge von 160 Metern entlang der Straße an, führte der Planer aus. Die Bautiefe wurde im vorgelegten Plan auf 15 Meter festgesetzt. Bis zu 60 Prozent können die Grundstücke bebaut werden. Vorgesehen ist eine offene Bauweise mit zwei vollen Geschossen, angepasst an die in der Straße bereits vorhandene rechtsseitige Bebauung. Wert werde – so Schmitz-Gehrmann nachdrücklich – auf eine harmonische Bebauung gelegt.

Ein- und Mehrfamilienhäuser sollen errichtet werden können. Wenn keine Probleme auftauchen sollten, soll in einem Jahr das Planverfahren abgeschlossen sein, so dass umgehend gebaut werden könne. Wie die erste Bürgerbeteiligung zu Tage förderte, gibt es noch viele offene Fragen. Noch nicht erörtert worden sei, inwieweit der Soziale Wohnungsbau zum Tragen kommen werde, führte in dieser Hinsicht Schmitz-Gehrmann weiter aus.

Das Wohnhaus der ehemaligen Gärtnerei werde erhalten bleiben. Der Eigentümer könne später immer noch ein Wohngebäude an der Straße bauen. Das Verkehrsaufkommen halte er (Schmitz-Gehrmann) für nicht so gravierend. Noch untersucht werde, inwieweit die vorhandene Kanalisation ausreiche. Das Gelände befindet sich nämlich ausschließlich im privaten Besitz. Inwieweit die Grundstücke von den Eigentümern selbst bebaut oder verkauft werden, ist ebenfalls noch offen.

Ein weiteres Mal werden die Bürger bei der Offenlage ihre Bedenken und Anregungen vortragen können. Bis dahin soll die Planung dann noch wesentlich konkreter eine Gestalt angenommen haben.

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