Wirtschaftsförderung: Kandidaten stellen sich kritischen Fragen

Von: -ks-
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Symbol für Wirtschaftsförderung und „Austragungsort“ der Podiumsdiskussion des Vereins Stadtmarketing Herzogenrath im Vorfeld der Bürgermeisterwahl: der Technologie Park Herzogenrath (TPH). Foto: Markus Bienwald

Herzogenrath. Sie haben sich in bester Absicht ihrem Herzogenrath verschrieben – und sie wollen ihre Stadt und deren Bürger voranbringen – die Verantwortlichen des Vereins Stadtmarketing Herzogenrath um den Vorsitzenden Walter Breuer.

Und wenn es um die Wahl des Bürgermeisters am 12. Januar 2014 geht, will der Verein Stadtmarketing Herzogenrath natürlich nicht zurückstehen und dem gerecht werden, was er sich vorgenommen hat: die Kommunikation sowohl mit den Bürgern als auch mit den politischen Vertretern weiter intensivieren und Herzogenrath im Wettbewerb der Kommunen um möglichst beste Standort- und Lebensbedingungen voranbringen.

Was auf Geschäftsleute zukommt

Hierzu organisiert der Verein Stadtmarketing am Dienstag, 2. Januar 2014, eine Podiumsdiskussion im Technologie Park Herzogenrath (TPH), Kaiserstraße 100, in Kohlscheid. Beginn der öffentlichen Veranstaltung ist um 19.30 Uhr. Unsere Zeitung unterstützt die Initiative und stellt mit unserem Redakteur Karl Stüber den Moderator.

Aspekte der Herzogenrather Wirtschaft und Wirtschaftsförderung sollen dabei im Mittelpunkt stehen, wie Vorsitzender und Geschäftsmann Breuer betont, der bei der Vorbereitung besonders von seinen Vorstandskollegen Roland Tesch, Siegfried Müllenmeister und Stadtmarketing-Geschäftsführer Ingo Klein unterstützt wird.

Was wird nach der Bürgermeisterwahl auf die Gewerbetreibenden der Stadt, deren Beschäftigte und Geschäftspartner und damit auch letztlich auf alle Herzogenrather zukommen? Was haben die Bewerber um das Amt jeweils vor? Und auf welche Gruppierungen, die nach der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 im Stadtrat vertreten sein könnten oder dürften, würden die Bürgermeisterkandidaten nach „ihrer“ Wahl setzen, um als Vorsitzender des Stadtparlaments und Chef der Stadtverwaltung die notwendigen Mehrheiten für Ihre Vorstellungen zu bekommen?

Diesen grundsätzlichen Fragen und einer Reihe von damit verbundenen Detailfragen werden sich die drei Kandidaten stellen: Amtsinhaber Christoph von den Driesch, Dr. Manfred Fleckenstein (SPD) und Stefan Kuklik (Piraten).

So trägt die Podiumsdiskussion am 2. Januar auch den Titel „Herr Kandidat, was dann?“, um herauszufinden, was CDU-, SPD- und Piratenkandidat jeweils mit den Herzogenrathern vorhat. Eine Art Tauglichkeitstest mit Schwerpunkt Wirtschaftsförderung also, zu dem der Verein Stadtmarketing alle interessierten Bürger herzlich einlädt. Dabei wird auch der Blick über die Grenze zu den Nachbarn in Kerkrade eine Rolle spielen.

„Kerkrade will sein Zentrum neu strukturieren. Das bedeutet mehr Konkurrenz. Wie geht Herzogenrath, wie geht der Bürgermeister damit um?“, lautet eine weitere Fragestellung, die sich nicht nur für Vorsitzenden Breuer stellt. Breuer betont zugleich, dass sich nicht nur in diesem Zusammenhang die Kaufmannschaft auch selbst positionieren muss. Die Stadt bzw. der Bürgermeister kann nur die Rahmenbedingungen schaffen (helfen).

Der Verein Stadtmarketing Herzogenrath will es nicht bei dieser einen Podiumsdiskussion aber keineswegs belassen und arbeitet am einem weiter gehenden Konzept, um die Stadt Herzogenrath im Wettbewerb der Kommunen um (Neu-)Bürger und Gewerbeansiedlungen weiter zu bringen – auch hierbei wird die Initiative von unserer Zeitung unterstützt.

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