Wird Katharina Brandt Hobbyköchin des Jahres?

Von: Verena Müller
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Katharina Brandt in einer Kochjacke, die ihr Freunde geschenkt haben – indivuell gestaltet mit Krone und der Aufschrift „Katha‘s“ auf dem Rücken. So könnte ihr eigenes Restaurant mal heißen ... Foto: Verena Müller

Alsdorf. Wird Katharina Brandt Hobbyköchin des Jahres? Und zugleich die erste Frau, die das Finale der ZDF-„Küchenschlacht“ gewinnt? Ab Montag können die Zuschauer wieder mit der jungen Alsdorferin mitfiebern.

Zwei Ausscheidungsrunden hatte die 26-jährige gelernte Diätassistentin bereits überstanden, nun treten die besten sechs Hobbyköche aus verschiedenen Sendungen gegeneinander an. Moderator ist diesmal Horst Lichter.

„Ich arbeite jeden Tag an den Rezepten, meine ganze Familie ist im Küchenschlacht-Fieber“, erzählte Katharina kurz vor den Aufzeichnungen unserer Zeitung. Im Gegensatz zu den anderen Ausstrahlungen seien Anforderungen und Druck größer. „Man weiß, die Kandidaten sind alle gut, und jetzt geht es wirklich um was.“ Nicht nur um den Titel, sondern auch um ein Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro.

Und dann soll es ja unter den Kandidaten auch einen heimlichen Favoriten geben, der offenbar im Hintergrund professionellen Beistand hat ... Aber ob ihm das hilft?

Katharina jedenfalls sagt, dass sie in den vergangenen Monaten an sich gearbeitet und viel gelernt hat. Vor allem, was das Anrichten der Speisen anbelangt. „Wenn ich zurückblicke, kommt es mir so vor, als seien meine Gerichte der ersten Sendung ein Klacks gewesen. Was ich jetzt vorhabe, ist fast unrealistisch“, meinte sie. Die Zeitvorgabe, in 35 Minuten muss alles fertig sein, bleibt trotz höherem Schwierigkeitsgrad.

Und die Vorgaben lauten jetzt nicht mehr „koche dein Leibgericht“ oder „bereite ein Dessert deiner Wahl zu“, sondern beispielsweise „kreiere einen Klassiker 2.0“. Man ahnt es schon: Klassische Gerichte sollen neu interpretiert werden. Katharina hat sich für die Forelle Müllerin entschieden. Üblich ist eine in Mehl gewendete Forelle mit Zitrone und Petersilienkartoffeln, Katharina macht daraus Forelle- und Saiblingfilet, einmal in Kichererbsenmehl, einmal in gemahlenen Mandeln gewendet, dazu Süßkartoffelpüree mit Mango und Kartoffelpüree, statt schnöder Zitrone nimmt sie Limottensoße und Zitronenschaum. Weitere Themen sind „born to be wild“ (ein Wildgericht) oder „Dreierlei von ...“.

Worauf es ankommt

Wer kommt eine Runde weiter und darf am nächsten Tag wieder kochen? Wer scheidet aus? Katharina glaubt, dass die Tagesform der Kandidaten ausschlaggebend sein wird. „Am Können liegt es jetzt sicher nicht mehr“, sagte die Tochter des Alsdorfer Rechtsanwalts und CDU-Ratsmitglieds Franz Brandt vor der Abreise nach Hamburg, wo die fünf Teile aufgezeichnet werden. „Glück und der Geschmack des Jurors spielen natürlich auch eine Rolle.“

Ihre Familie, Freunde und inzwischen eine ganze Reihe Fans – nicht nur aus der Heimatstadt – drücken ihr jedenfalls die Daumen. Sie sind sicher, dass ihre „Katha“ es schafft. Eine eigene Kochjacke mit Krone auf dem Ärmel und der Aufschrift „Katha‘s“ auf dem Rücken hat Katharina schon von ihren Freunden geschenkt bekommen. Dann ist es vielleicht auch nicht mehr weit bis zum Sieg und eigenen Restaurant, das so heißen könnte.

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