Wiedereröffnung des Jugendtreff in Würselen geplant

Von: Hanna Sturm
Letzte Aktualisierung:
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Haben konkrete Pläne: Würselener Jugendliche gestalten den neuen Treff im Alten Bahnhof. Foto: Sturm

Würselen. Proberaum, offener Jugendtreff, Veranstaltungsort für Party und Konzerte: Für die Wiedereröffnung des Jugendtreffs im Alten Bahnhof gibt es viele Ideen.

Nachdem das Konzept „Platz für Jugend in Würselen” bei dem vom Bundesverkehrsministerium ausgeschriebenen Wettbewerb „Jugendliche gestalten ihr Stadtquartier” einen Betrag von 20.000 Euro erhielt, läuft die Planungsphase mit intensiver Beteiligung der Jugendlichen.

Neben dem festen Treffpunkt im Alten Bahnhof sind in „Platz für Jugendliche in Würselen” auch alle anderen Orte eingeschlossen, an denen sich Jugendliche üblicherweise treffen. „Teams aus Sozialarbeitern städtischer Jugendeinrichtungen und Ehrenamtlichen gehen zu diesen Treffpunkten, nehmen Kontakt zu den Jugendlichen auf und überlegen, wie diese Orte noch besser gestaltet oder wie Probleme mit Anwohnern behoben werden können”, erklärt Jugendpfleger Hans Brings.

So schnell wie möglich

Für den Alten Bahnhof sammeln Hans Brings und Alfons Dähler vom Bildungswerk derzeit zusammen mit Würselener Jugendlichen konkrete Ideen und Wünsche. Mit der Hilfe der Steuergruppe, in der unter anderem der Verein „Gemeinsam leben, gemeinsam Lernen”, die Ausländerbeauftragte und die Gleichstellungsbeauftragte sowie das Jugendamt der Stadt Würselen vertreten sind, soll der Jugendtreff im Alten Bahnhof so schnell wie möglich wieder geöffnet werden.

„Ganz entscheidend ist, dass die Jugendlichen selbst bestimmen können und wir auch Platz lassen für neue Ideen”, betont Hans Brings. Und die Jugendlichen haben viele Ideen: Konzerte von Nachwuchsbands und Partys für unter 16-Jährige, Beratungsangebote von Jugendlichen für Jugendliche, Berufsinformationsveranstaltungen, diverse kreative Angebote und Musikkurse. Mit den meisten Angeboten könnte schon sofort begonnen werden, lediglich für den Lärmschutz bei Bandproben oder Feten müssten kleinere Änderungen vorgenommen werden. „Außerdem müssen wir die sanitären Einrichtungen behindertengerecht Umbauen, sodass noch mehr integrative Angebote stattfinden können”, sagt Brings.

Entrümpeln und renovieren

Wann es genau losgeht mit den Angeboten im Alten Bahnhof ist noch nicht klar, „aber auf jedem Fall noch in diesem Jahr”. Vorher wird es noch eine große Entrümpelungs- und Renovierungsaktion geben.
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