Wetter vermiest Kisten-Staplern die Rekordversuche

Letzte Aktualisierung:
oktoberkiste_bu
Hoch hinaus: Bei immerhin 20 gestapelten Getränkekisten lag gestern die Bestmarke. Für den Eintrag ins Guinness-Buch reichte dies allerdings nicht aus. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. HipHop, Haxn, Humpen: Das waren am Wochenende drei gute Gründe, sich gegen den teils einsetzenden Regen zu wehren. Das taten Baesweilers Oktoberfestbesucher dann auch kräftigst. Wie zum Beispiel bei der „Wies´n-WM” am Reyplatz. Zunächst ließ Vize-Bürgermeister Herbert Geller den Hammer schwingen. Er stach - gemeinsam mit dem Beigeordneten Frank Brunner - das erste Wies´n-Fass an. Recht feucht wurde es beizeiten jedoch auch von oben, doch tanzten beispielsweise Leon Vomberg, Kim Blessed, Diandra Schneider, Yaseek Savic und Maha Wybitul und weitere Movements-Schüler rassig gegen den stärker werdenden Regen an.

Die Hip-Hopper sammelten fleißig Applaus ein. Wie später auch die Mannschaften, die sich der „Wies´n-WM” stellten. Nageln, Sägen, Getränkekisten stapeln: das und weitere Disziplinen mochten sich Setterichs Handballer, Baesweilers und Oidtweilers Junggesellen, Dartclub oder der Löschzug Baesweiler der Freiwilligen Feuerwehr nicht entgehen lassen. Einschließlich des erneuten Weltrekordversuchs im Kistenstapeln - der allerdings scheiterte. Bei 20 Kisten war Schluss, 36 wären nötig gewesen.

Vereine am Werk

Dennoch hatten die Zuschauer am Reyplatz eine Mordsgaudi, als sich vier Baesweiler Vereine ans Werk machten, eine neue Bestmarke zu setzen. Die Handballer des BSC Setterich und Baesweilers Feuerwehr teilten sich den ersten Platz mit je 20 Kisten. 18 erreichten der Junggesellenverein Baesweiler und der Dartclub Tell. „Die Kisten waren durch den Regen immer wieder feucht und nass, das hat dazu geführt, den Rekord nicht knacken zu können”, meinte Spielleiter Arnd Sieprath. Auch der teils starke Wind hatte seinen Einfluss.

Nicht abgeschreckt

Mit aufgespannten Schirmen flanierten die Besucher jetzt erst recht über Kirch- und Kückstraße einschließlich Reyplatz. Wie beispielsweise Josef und Michaela Preuth nebst Kindern Dana, Anne, Lena, Lars und Jan. „Man muss nur das Richtige daraus machen”, ließ sich die Baesweiler Familie nicht abschrecken und shoppte auch ein bisschen am verkaufsoffenen Sonntag, den der Gewerbeverband Baesweiler mit dem Oktoberfest verquickt hatte.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert