Wettbewerb: Grundschüler halten das Thermometer fest im Blick

Von: Stefan Schaum
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Würselen. Nicht bloß der Tafel gehört derzeit die Aufmerksamkeit der Schüler der Klasse 2a der Wurmtalschule in Morsbach. Auch das Thermometer in ihrem Klassenraum haben die Kinder stets im Blick.

Zeigt es auch nur einen Hauch über 20 Grad Celsius an, springt prompt einer der Knirpse auf und drosselt die Heizung. Der Umwelt zuliebe. Mit ihrem Engagement beteiligen sich die Kleinen an einer Aktion der Energie- und Wasserversorgungsgesellschaft (EWV).

Erstmals ist diese Schule in dem Wettbewerb „Schüler powern für die Umwelt” vertreten, der bereits in die achte Runde geht. Das kam per Zufall zustande. „Wir haben im Unterricht ein paar einfache Experimente rund um Wärme und Kälte gemacht”, sagt Klassenlehrerin Kristina Janßen. „Davon waren die Kinder total fasziniert und wollten mehr erfahren.” Und wenn die Lust schon mal geweckt war, warum dann nicht gleich mit einem Projekt ins Rennen gehen?

Schwere Wörter

Viel haben die Schüler mittlerweile rund ums Heizen erfahren. Richtig schwere Wörter wie Kohlendioxid haben sie dabei kennengelernt. „Das kommt aus Autos und Flugzeugen raus”, weiß Dominik nun. Auch beim Heizen mit fossilen Brennstoffen fällt dieses so genannte Treibhausgas an. Deshalb waren die Schüler vor ein paar Tagen mit Thermometern in jedem Raum ihrer Schule unterwegs und haben Temperaturen gemessen.

22 Grad Celsius waren es in den meisten Klassenzimmern und sogar mollige 27 Grad Celsius im so genannten Teppichraum, in dem die Kinder auch mal auf Socken unterwegs sind. Auf 23 Grad Celsius brachte es das Lehrerzimmer. In jedem Fall zuviel. 20 Grad - wärmer soll es künftig nirgends mehr in der Schule sein. Einen Heizungsdienst wollen die Jungs und Mädchen der 2a installieren, der darauf achtet.

Noch länger forschen

EWV-Projektbetreuerin Klaudia Ratzke ist angetan von soviel Eifer. Zumal das Thema „für dieses Alter richtig anspruchsvoll” sei. „Da wagen sich sonst eher die älteren Schüler ran.” Noch ein paar Wochen lang wollen die Schüler weiterforschen. Und dabei stets darauf achten, dass es in ihren Klassenzimmern zwar stets gemütlich ist - aber nie zu warm.
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