Würselen - Westwacht-Mitglieder kritisieren städtische Sportstättengebühr

Westwacht-Mitglieder kritisieren städtische Sportstättengebühr

Von: ehg
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Würselen. Auf ein erfolgreiches Vereinsjahr blickte Vorsitzender Josef Kuck auf der Jahreshauptversammlung der DJK Westwacht Weiden mit den zahlreich im Jugendkommunikationszentrum versammelten Mitgliedern zurück.

So konnten die vier vorjährigen Aufsteiger der Handballabteilung trotz großen Verletzungspechs ihre Spielklassen halten. Die zweite Handball-Mannschaft sorgte mit dem Aufstieg in die Landesliga und dem Gewinn des Kreispokals für eine Sensation. Das Besondere: Das komplette Team ist aus der eigenen Jugendarbeit hervorgegangen.

Für erwähnenswert hielt Kuck auch die über alle Mannschaften hinweg gepflegte Kameradschaft in der Abteilung. Sportliches Aushängeschild war im Jahr 2012 auch die Tischtennisabteilung, die mit gleich drei Herren-Mannschaften in jeweils höhere Spielklassen aufstieg. Inzwischen steht fest, dass auch sie diese halten konnten, die „Erste“ sogar mit einem unerwarteten dritten Rang.

Auch in Bezug auf viele weitere Aktionen und Aktivitäten im Vereinsleben zogen die Verantwortlichen eine positive Bilanz – etwa der Silke-Laven-Benefiztag, die Sternfahrtder Radwander-Abteilung oder Handballcamp. Eine sehr erfolgreiche Bilanz legte der Finanzausschuss mit Kristian Müller und Dirk Vonhoegen an der Spitze vor. Die einwandfreie Führung der Kassengeschäfte attestierten ihm die beiden Kassenprüfer Hans-Willi Müller und Jochen Kuck, die sich für ein weiteres Jahr zur Verfügung stellten. Einstimmig erfolgte die Entlastung.

Die Nutzungsgebühren für die Würselener Sportstätten standen danach im Fokus der Diskussion. Daran beteiligten sich die Mitglieder äußerst sachlich, aber doch mit deutlicher Kritik an der unausgewogenen Forderung der Stadt. Angesichts der maroden und zum Teil auch bei Einführung der Gebühren geschlossenen Sporthallen hielten die Mitglieder ihr mangelndes Fingerspitzengefühl vor.

Der Antrag des Vorstands, ob der positiven finanziellen Entwicklung der Westwacht in 2013 nur einen Teil der Forderungen an die aktiven Erwachsenen weiterzugeben, wurde einstimmig abgesegnet. Ausgenommen von der Erhebung der Nutzungsgebühr wurden die Behindertensportgruppen und die inaktiven Erwachsenen. Kuck betonte allerdings, dass man diesbezüglich die weitere Entwicklung abwarten müsse. Er schloss nicht aus, dass die Nutzungsgebühren 2014 in vollem Umfang an die erwachsenen Mitglieder weitergegeben werden müssten.

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