Herzogenrath - Wertstoffhof wird von Bürgern prima angenommen

Wertstoffhof wird von Bürgern prima angenommen

Von: mabie
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Infos, lobende Worte, Gewinne: Stephanie Pfeifer von der Regioentsorgung ließ beim Einjährigen des Wertstoffhofs das Glücksrad rotieren.

Herzogenrath. Die Offiziellen und auch die Gäste waren voll des Lobes für den Wertstoffhof in Herzogenrath. Pünktlich zum einjährigen Bestehen wurde die Kooperation der Stadt Herzogenrath und der Regioentsorgung gefeiert. Und die Zahlen sind eindrucksvoll: alleine 2012 wurden 370 Tonnen Grünabfälle, 103 Tonnen Sperrgut, 169 Tonnen Holz, über 10 Tonnen Metall, 24 Tonnen Altpapier, mehr als 6 Tonnen Flachglas, über 45 Tonnen Elektroschrott und eine halbe Tonne Batterien abgeliefert.

„Der Wertstoffhof ist eine wichtige Ergänzung des Abfallwirtschaftskonzeptes“, stellte Bürgermeister Christoph von den Driesch dazu fest. Mit dem Baustein Wertstoffhof werde die Abfallwirtschaft in Richtung Kreislaufwirtschaft weiterentwickelt. Zudem werde der Hof als Bringstelle sehr gut angenommen, auch, weil sich das Bewusstsein rund um die Abfallentsorgung in der Bevölkerung in den vergangenen Jahren sehr stark verändert habe. „Dabei ist deutlich hervorzuheben, dass das Umweltbewusstsein unserer Bürger in den letzten 15 Jahren enorm gestiegen ist und die Themen Abfallvermeidung und Abfallverwertung heute im Mittelpunkt stehen“, hob der Erste Bürger hervor.

16 verschiedene Materialien

Sicherlich gebe es unter den Menschen in der Stadt auch das ein oder andere schwarze Schaf, „aber ich bin davon überzeugt, dass jeder verantwortungsvolle Mitbürger die Mülltrennung vernünftig praktiziert“, sagte von den Driesch mit Blick auf die vielfarbigen Abfallbehälter.

Der große Dank des Verwaltungschefs ging dabei an den Partner Regioentsorgung. In der engen Zusammenarbeit sei es umgesetzt worden, 16 verschiedene Wertstoffe in den hier zur Verfügung gestellten Containern zu entsorgen. „Eine interessante Alternative zur Sperrmüllsammlung“, wie der Bürgermeister betonte.

Sein Amtskollege Ulrich Schuster als Vorsitzender des Verwaltungsrats der Regioentsorgung freute sich über die Sammelmengen. „Dies sind Zahlen, die deutlich machen, dass dieser Wertstoffhof Sinn macht“, so Schuster. Er hatte wie Christoph von den Driesch auch viele lobende Worte für die professionelle Arbeit auf dem Wertstoffhof im Gepäck.

„Die Mitarbeiter hier vor Ort überzeugen den einen oder anderen Bürger zur Übergabe eines Kinderwagens oder anderer noch gebrauchsfähiger Haushaltsdinge an das Sozialkaufhaus Patchwork“, unterstrich er. Dadurch bleibe der Wert vieler Dinge länger erhalten, wie auch das Beispiel der WABe zeige, die alte Fahrräder wieder ans Rollen bringt. „Die aufbereiteten Räder werden an bedürftige und weniger zahlungskräftige Kunden, wie zum Beispiel Studenten, weitergegeben“, betonte Schuster.

Und er freute sich, gemeinsam mit den anderen Offiziellen über eine weitere Möglichkeit, den Haushaltsschrott zu sortieren: handliche blaue Kisten, die an diesem Jahrestag erstmals in die Hand genommen werden konnten.

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