Alsdorf - Welchen Beruf wählen? Info-Veranstaltung für Schüler

Welchen Beruf wählen? Info-Veranstaltung für Schüler

Von: Sigi Malinowski
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Viele Diskussionen, viele Fragen und viele Informationen: Zur Berufsvorbereitung ist die Veranstaltung „Berufsstraße“ für viele Schüler eine erste Anlaufstelle. Foto: Sigi Malinowski
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Die Schüler lassen sich an den rund zehn Ständen und durch viele Vorträge der jeweiligen Unternehmen beraten.

Alsdorf. „Diese Schule ist cool“, sagt Elena Ostarek. Aber irgendwann wird die junge Frau ihre Marienschule mal verlassen müssen. Die Realschülerin weiß für diesen Fall aber auch, was sie dann in Angriff nimmt. Oder was sie gerne in Angriff nehmen würde.

Sie wird wahrscheinlich in die Richtung Medizinische Fachkraft oder Altenpflegerin gehen. Keine Angst vor dieser auch körperlich schwierigen Arbeit? „Nö, ich habe ja schon ein dreiwöchiges Praktikum gemacht und weiß, was da auf mich zukommt“, ergänzt die Neuntklässlerin. Sie ist, wie ihre Klassenkameraden, zur Veranstaltung Berufsstraße gekommen. „Die Berufsstraße ist ein weiterer Baustein in der Berufswahlvorberitung unserer Realschule“, erklärt Guy Grohé, Politiklehrer. Er ist Koordinator dieser Veranstaltung, an der sich zehn Firmen und auch die Polizei aus Alsdorf und Umgebung beteiligen.

Nach dem Betriebspraktikum, dass die Schüler absolvierten, geht es nun in die Bewerbungsphase. Dazu sagt die stellvertretende Schulleiterin Elisabeth Schreiber: „Unsere Schüler sollen weitere Berufsfelder kennenlernen und Kontakte zu Unternehmen aus der Region knüpfen“. Hierzu hatte man die Kandidaten im Vorfeld bereits befragt und ihre Wünsche mit in den Informationsabend eingebunden.

Zudem hatte Michael Arth von der Aachener Industrie- und Handelskammer – die IHK war neben der Handwerkskammer beteiligt – einen Impulsvortrag zum Thema Ausbildung gehalten. Er zeichnete die Situation auf dem Ausbildungsmarkt nach und betonte unter anderem, dass die kaufmännischen Berufe sehr gefragt sind. Es gebe noch reichlich Ausbildungsplätze, aber ein Problem sei es, die individuellen Wünsche der künftigen Lehrlinge zu berücksichtigen und jedem seine Wunschausbildung bieten zu können.

Zehn verschiedene Berufsbilder wurden in einzelnen Klassenzimmern vorgestellt. Darunter referierte auch der Baesweiler Spitzenkoch Heinz-Rudolf Gandelheidt, der für den Hotel- und Restaurantfachmann warb. Zudem ging es in die Richtungen Mediengestaltung, Krankenpflege oder in die typischen Handwerksberufe Tischler, Maler oder Mechatroniker.

Eine Lehre zum Tischler könnte sich Pascal Lux vorstellen. „Weiter Schule machen, möchte ich nicht. Ich weiß, dass man nur eine Lehrstelle bekommt, wenn man gute Leistungen in der Schule bringt“. Pascals älterer Bruder Patrick ist Gymnasiast. Er nimmt freiwillig an diesem Abend teil. Auch er hat ein klares Bild, was er mal ausüben will. „Ich will zur Polizei. Das ist interessant, denn da ist Action“, kann sich der junge Mann „einen Job am Schreibtisch nicht vorstellen“.

Von der Kamera und vom PC angezogen fühlt sich Alina Hinrichs. So geht sie direkt in den Klassenraum für Mediengestalter. Die Schülerin möchte „irgendwann mal gestalterisch tätig werden und Flyer aufbauen“. Aber ob das letztlich die Profession für sie sein wird ist dann doch nicht ganz geklärt. Denn die Medizinische Fachangestellte reizt auch...

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