Weitwurf der anderen Art: Wo Gummistiefel fliegen lernen

Von: dag
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Ein nicht ganz alltägliches Turnier: St. Pius X. mit der „Patronatsmeisterschaft im Gummistiefelweitwurf“. Foto: Dagmar Meyer-Roeger

Würselen. Ein nicht alltäglicher Anblick: Damen und Herren, die mit Gummistiefeln warfen, anstatt in sie hineinzuschlüpfen. Denn, beim Patronatsfest St. Pius X. lockten die ersten, offenen „Würselener Patronatsmeisterschaften im Gummistiefelweitwurf“.

Gummistiefelweitwurf ist zwar eine Randsportart, aber nicht ganz unbekannt. Es gibt sogar jährlich eine Weltmeisterschaft und diverse Weltcupturniere. Was braucht man dazu? Zunächst einmal Gummistiefel.

„Diese haben wir von den Freunden der Feuerwehr bekommen“, berichtete Reinhard Richter, der gemeinsam mit Hans-Günter Leuchter das Fest federführend organisierte. Nachdem sie nun also das „Sportgerät“ hatten, wurde vor der Pfarrkirche mit rot-weißem Flatterband ein Spielfeld markiert. Eine Fußmatte diente uns als Startpunkt.

Und hopp!

Die Gummistiefel standen auf zwei Bänken am Spielfeldrand bereit, und die Teilnehmer konnten loslegen, um die Gummistiefel möglichst weit zu werfen. Ein paar Probewürfe waren gestattet. Zum Glück. Denn die ersten Versuche waren nicht gerade „messreif“. Doch dann hatten sie den Dreh raus. Die größte gültige Weite am Ende des Turniers betrug schließlich 20,90 Meter.

Angetreten wurde in Zweier-Teams. Bei den Damen siegten zu guter letzt Helga Eißler-Thoma und Madita Thoma, bei den Herren gewannen Marc Straußfeld und Felix Klein. Doch eines hatten alle acht Teams und die Zuschauer gemeinsam. Sie hatten jede Menge Spaß.

Für Kurzweil bei den Kinder sorgten zudem eine Hüpfburg und einige speziell für sie aufgebaute Spiele. Selbstverständlich durften sich auch die Jungen und Mädchen einmal im Gummistiefelweitwerfen probieren. Dass alle Besucher das Patronatsfest St. Pius X. gestärkt genießen konnten, dafür sorgten erlesene Weine, Bier sowie alkoholfreie Getränke und Gegrilltes.

Den Auftakt machte am Morgen die Sonntagsmesse zelebriert von Pfarrer Rainer Gattys. Mitgestaltet wurde der Gottesdienst vom Kinder- und Jugendmusikkreis, der zudem auch am Nachmittag noch einmal eine Kostprobe seines Könnens bot.

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