Alsdorf - Weitere Bauarbeiten in Grundschule Schaufenberg geplant

Weitere Bauarbeiten in Grundschule Schaufenberg geplant

Von: Nadine Tocay
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Großer Sanierungsbedarf: Die Stadt Alsdorf investiert kräftig in die Gemeinschaftsgrundschule Schaufenberg – auch in den Bereich Digitalisierung. Foto: Nadine Tocay

Alsdorf. Rund 80 Millionen Euro hat die Stadt in den vergangenen Jahren in den Ausbau und die Sanierung von Schulen investiert. Auch die Gemeinschaftsgrundschule Schaufenberg profitiert von dem Ziel der Stadtverwaltung, Alsdorf zu einer familienfreundlichen Stadt zu machen.

In der Schule wurden bereits flächendeckende Brandmeldeanlagen in den Räumen eingebaut, Brandschutzverkleidungen sowie Türen und Trennbauteile erneuert. Auch eine elektroakustische Anlage wurde installiert und die Blitzschutzanlage ausgetauscht. Rund 400.000 Euro kosteten die Maßnahmen.

Aber damit sind die Arbeiten noch lange nicht abgeschlossen; einiges steht noch an: In 2016 wurde mit der Energetischen Sanierung begonnen, die im Rahmen des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes im Land Nordrhein-Westfalen zu 90 Prozent gefördert wird. Bis 2018 sollen die Baumaßnahmen andauern.

Im Erdgeschoss wurden bereits eine LED-Beleuchtung eingebaut und die Deckenverkleidung erneuert. In diesem Jahr sollen alle Fenster – 123 Stück an der Zahl – ausgetauscht werden, und auch das Obergeschoss erhält eine neue Beleuchtung. Darüber hinaus stehen unter anderem Heizungsarbeiten im Haupt- und „Kastaniengebäude“ an sowie Heizungs- und Sanitärarbeiten in der Turnhalle. Zudem steht eine Geschossdeckendämmung auf der Agenda. Im kommenden Jahr sollen dann noch unter anderem Fassaden Instand gesetzt werden.

„Die Schule in Schaufenberg hatte den größten Sanierungsbedarf“, erklärte Bürgermeister Alfred Sonders (SPD) beim Ortstermin. 920 000 Euro betragen die Ausgaben für den Standort insgesamt. Zehn Prozent stellt die Stadt Alsdorf als Eigenanteil zur Verfügung. Weitere 200.000 Euro werden von der Kommune in die Fassadensanierung eines Anbaus des Schulgebäudes, das der Wohnnutzung dient, investiert. Gebaut wird ausschließlich während der Schulferien, um den Unterricht nicht zu stören.

„Bei der Entscheidung, welche Arbeiten gemacht werden müssen, stehen drei Parameter im Vordergrund: Sicherheit, Energieeinsparung und Unterrichtsoptimierung“, betonte Sonders. Von den Ersparnissen, mit denen insbesondere dank der energetischen Sanierung zu rechnen ist, könnten neue Investitionen in Angriff genommen werden.

Schulleiterin Heike Simons ist sehr zufrieden mit den Investitionen: „Die Kinder sind sehr glücklich. Durch die Renovierung ist auch die Sicherheit gegeben, dass die Schule Bestand haben wird. Das freut auch die Eltern“, sagte sie. Auch die Investitionen im Bereich der Digitalisierung schätzt sie sehr. Unter anderem erhielt die Schule zwei Beamer und eine Objektkamera, um den Unterricht besser visualisieren zu können. „Unser Ziel ist es, bis 2020 alle Schulen auf einem sehr guten Standard zu haben was die Gebäudestruktur, -substanz, den Brandschutz und die Medien angeht“, unterstrich der Bürgermeister.

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