Herzogenrath/Horbach - „Weite Reise“ dient einem guten Zweck

„Weite Reise“ dient einem guten Zweck

Von: Günther Sander
Letzte Aktualisierung:

Herzogenrath/Horbach. Die Horbacher „Meistersinger“ treten zugunsten der Sanierung der Pfarrkirche St. Maria Himmelfahrt in Herzogenrath auf.

Die Horbacher „Meistersinger“ engagieren sich für einen guten Zweck, sie geben zugunsten der Sanierung der Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt in Herzogenrath, unterhalb der Burg, am Sonntag, 19. Juni, 18 Uhr, ein Benefizkonzert. Der Eintritt ist frei, um eine freiwillige Spende wird gebeten.

Unter der Leitung des holländischen Chordirektors Ando Gouders wurde eigens für den Auftritt des St.-Marien-Gesangvereins Horbach ein erlesenes Programm zusammen gestellt.

Geschäftsführer Theo Brauers: „In Anbetracht des tollen barocken Kirchenbaus und des Benefizgedankens für die Sanierung konzentrieren wir uns am Sonntag auf den Vortrag zu diesem Ambiente mit angepassten sakralen und geistlichen Werken.“

Sangesbrüder geben Anstoß

Als St.-Marien-Gesang-Verein, wenn auch aus Horbach, biete es sich an, sich für die Pfarrkirche St. Marien in Herzogenrath für einen guten Zweck zu engagieren. Die „weite Reise“ aus Horbach nach Herzogenrath werde man gerne unternehmen.

Einige Sangesbrüder aus Herzogenrath, die aktiv im Chor mitwirken, hatten den Anstoß zu dem Konzert gegeben. „Ihnen zuliebe haben wir uns entschlossen, in St. Marien aufzutreten“, so Brauers.

Der Geschäftsführer macht das Repertoire schmackhaft. Wenn auch am frühen Abend, werde man mit dem Morgenlied „Das Morgenrot“ beginnen. Es folgt das „Credo“ und das „Heilig, heilig, heilig“ aus der Deutschen Messe von Franz Schubert.

Aus der russisch-orthodoxen Liturgie erklingen der Ohrwurm „Kol slawien nas“ („Ich bete an die Macht der Liebe“) sowie die Cherubim-Hymne „Izje Cheruvimi“. In israelischer Sprache gesungen ist das Lied „Schiwiti Adoschjem“ zu hören. Ein Muss im Programm das etwas andere, kritische „Vater unser“ von der unvergessenen Hanne Haller.

Dann wolle man die Jakobsleiter gesanglich erklingen, mit dem englischen Song „Jacob’s Ladder“, einem Spiritual, danach noch einmal altrussischer Kirchengesang, um dann einen Querschnitt nach Italien zu unternehmen.

Auf Italienisch gesungen „Signore delle cime“, ein mystischer Gesang mit der Bitte an Gott um den Schutz der Berge sowie der Menschen, die dort wohnen und vor allem auch zu Ehren der Gottesmutter Maria.

Auch fröhliche Töne

Natürlich komme die Fröhlichkeit nicht zu kurz, sagt Theo Brauers, so gebe es den flotten englischen, spiritualähnlichen Song „He’s got the whole world in his hands“. Spätestens dann seien die Besucher aufgefordert, aktiv mitzumachen. Als Zugabe wollen die „Meistersinger“ „Frieden“ von G. Fischer ertönen lassen.

Theo Brauers wünscht den hoffentlich zahlreich erscheinenden Zuhörern schon mal einen besinnlichen und vergnüglichen Konzertgenuss.

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