Herzogenrath - Weißer Weg wird noch attraktiver

Weißer Weg wird noch attraktiver

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Zufrieden mit dem Werk auf dem Haldengipfel: Bürgermeister Christoph von den Driesch und Stephan Mingers, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung und Umwelt.

Herzogenrath. Der kürzlich vom Land ausgezeichnete Weiße Weg bekommt eine zusätzliche Attraktion: Auf der Bergehalde Wilsberg sind vor einigen Wochen Landschaftsbauer mit Radladern und Steinmetze mit Hammer und Meißel angerückt. Sie haben Steinquader verschoben und Streifen in die Steine gefräst. Warum?

Das Besondere an der Bergehalde Wilsberg ist, dass sie das südlichste Eingangstor zum damaligen „Aachener Revier“ darstellt. Vom Gipfel der Halde Wilsberg hat man einen faszinierenden Blick über fast alle ehemaligen Gruben beziehungsweise jetzt deutlich sichtbaren Bergehalden des „Aachener Reviers“. Richtet man seinen Blick nach Süden, gen Aachen, gibt es natürlich auch besondere Sehenswürdigkeiten, die sich vom Horizont abheben.

Jeder, der auf solch einer Erhöhung steht, möchte, wenn er seinen Blick in die Ferne schweifen lässt, gerne wissen, was es da alles so zu sehen gibt. Die Verantwortlichen der Stadt haben mehrere Ideen diskutiert. Der erste Gedanke, dort oben Tafeln zu errichten, auf denen man Infos zu den jeweiligen Sehenswürdigkeiten erhalten kann, wurde schnell wegen Vandalismusgefahr verworfen.

Jetzt ist mit Hilfe der bereits vorhandenen dort oben liegenden Steinquader eine Art „Panorama-Plateau“ geschaffen worden. Im Inneren Kreis liegt eine Windrose, die die Himmelsrichtungen anzeigt. Die war bereits vorhanden und ist nur etwas verkleinert worden. Im äußeren Ring sind die restlichen Steine angeordnet worden. Bei einigen dieser Steinblöcke sind 21 Metallbänder eingelassen worden. Jedes Band steht für eine Sehenswürdigkeit in (weiter) Ferne.

Grundsätzlich sind nur Punkte gewählt worden, die sich auch deutlich von der Landschaft abheben. In die Metallbänder ist das jeweilige Objekt, zum Beispiel „Grube Adolf“ eingelasert worden. Darunter steht die jeweilige Ortschaft/Stadtteil, in der die jeweilige Sehenswürdigkeit liegt. „Ich würde mich freuen“, so Bürgermeister Christoph von den Driesch, „wenn der Gipfel der Bergehalde Wilsberg nach der Baumaßnahmen wieder mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt werden würde.“

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