Weihnachtszirkus mit bunter Vielfalt

Von: Nina Krüsmann
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Starker Auftritt: Auch der Unterstufenchor und das Orchester begeistern beim Weihnachtszirkus des Städtischen Gymnasiums Herzogenrath. Foto: Krüsmann

Herzogenrath. Ein Jahresabschlusskonzert der besonderen Art war jetzt der Weihnachtszirkus im Städtischen Gymnasium Herzogenrath. Moderiert von Christoph Glanz und Max Schlösser, bot sich ein schönes Spektakel. Auf die Bühne gebracht von 150 Schülern gab es eine bunte Mischung aus Musik, Tanztheater und Hip-Hop. Schüler aus den Jahrgangsstufen 5 bis 12 stimmten die Zuhörer in der voll besetzten Aula in die Weihnachtszeit ein.

Sänger, Musiker, Schauspieler, Tänzer und Künstler haben sich zusammengetan, um besinnliche, aber auch hektische Elemente darzustellen. Dabei war der Titel „Weihnachtszirkus“ durchaus doppeldeutig zu verstehen. Er erinnerte an „Stars in der Manege“, die beliebte Familien-Zirkussendung, bezieht sich aber auch auf die oberflächliche Show, zu der die Adventszeit heute oft wird.

Corellis bekannte Pastorale traf dabei auf „Let it snow“. Das Fantasiestück Op.43 von Gade für Klarinette und Klavier traf auf die vom Kinderchor gesungene Weihnachtsgeschichte „Stern über Bethlehem“. Genres, Stile und Kunstformen wurden bunt miteinander gemischt und beim großen Finale wurde es dann mit dem gemeinsamen Singen von Weihnachtsliedern besonders stimmungsvoll.

Orchester, Chöre, Schauspieler und Tänzer gaben bis zuletzt einfach alles und zeigten sich in Bestform. Beteiligte Solisten waren Alexander Nell am Klavier, Lukas Mattke am Cello und Isabel Rehbach an der Klarinette.

Der Eintritt war wie immer frei – aber kleine Spenden natürlich herzlich willkommen. Der Erlös ist nämlich für den „Bunten Kreis“ e.V. bestimmt, der Familien mit chronisch-, schwerkranken oder behinderten Kindern hilft. Unterstützung erfahren durch den Verein zum Beispiel Mädchen und Jungen, die nach einem langen Krankenhausaufenthalt auf dem Weg nach Hause und in den Alltag begleitet werden.

So war dieser Abend im Advent gleich doppelt erfreulich, zum einen als musikalischer Hochgenuss für die Gäste in der vollen Aula, sowie als Hoffnungsschimmer für viele kranke Kinder in der Aachener Region.

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