Baesweiler - Weihnachtsspecial von Jürgen Beckers: Lachvergnügen für Jung und Alt

Weihnachtsspecial von Jürgen Beckers: Lachvergnügen für Jung und Alt

Von: Nina Krüsmann
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Vor dem Fest in Topform: Jürgen Beckers begeisterte in Baesweiler mit seinem Weihnachtsspecial.

Baesweiler. Weihnachten steht vor der Tür –„D‘r Baum fängt am Nadeln“. Der letzte Termin in der Reihe „Kultur nach 8“ versprach mit dem Weihnachtsspecial von Jürgen Beckers ein ganz besonderes Vergnügen. In der ausverkauften Scheune im Kulturzentrum Burg Baesweiler startete Jürgen Beckers alias Jürgen B. Hausmann alle Jahre wieder sein beliebtes Weihnachtsspecial, in dem er diesmal so manche Anekdote rund um den Baumkauf erzählte.

Beckers hatte sich intensiv mit dem Thema Weihnachten beschäftigt und den Baum natürlich am vorderen Bühnenrand platziert. Um auch ja ein besonders schönes Exemplar zu bekommen, habe er sich dieses Jahr bereits am 5. August auf den Weg in den Baumarkt gemacht. Wie er den schmucken Christbaum dann in sein Auto bugsiert hat, obwohl „kein Packan dran ist“ – das war das nächste Problem, über das die Zuschauer herzlich lachen konnten.

Bevor der Baum die eigentliche Adventszeit erreicht hat, feierten Beckers und Freunde im Sommer eine Mischung aus Heiligabend und Grillfest. Seine Frau hatte dazu extra einen eingefrorenen Glühwein aufgewärmt und wieder kalt werden lassen – „sonst schmeckt er ja nicht“. Überhaupt hatten alle vom Anfang bis zum Ende ihren Spaß, denn Beckers plauderte gewohnt volksnah und authentisch über Anekdoten, die das Leben so schreibt. Und die Lachanfälle beim Baesweiler Publikum kannten keine Grenzen.

So ging es nach dem Baumkauf um das Basteln im Advent: „Dafür muss man ein Typ sein“, betonte Beckers. Auch das stets wiederkehrende weihnachtliche Fernsehprogramm und den „Schnützteller“ mit all den süßen Leckereien nahm er aufs Korn. Letzteren sollte man angesichts zu vieler Kalorien lieber ganz weit weg stellen. Der Brunch mit der Familie am Weihnachtstag sei eine logistische Meisterleistung, schließlich stelle sich nicht nur die Frage, wer überhaupt mit dem Auto zum Restaurant fährt, sondern auch, wer bei wem einsteigt. Ist das alles überstanden, wünscht sich die liebe Ehefrau einen Wellnessurlaub „zwischen den Tagen“.

Immer wieder ging es auch um die Besonderheiten „unserer Sprache“, die der Kabarettist aus vielen Blickwinkeln beleuchtete. Auf schräge Art und Weise, mit Langhaarperücke und Strickpullover kostümiert, charakterisierte Beckers dann seinen Kunstlehrer. Diese Pointen zündeten ebenso wie die Geschichte von der Firmenweihnachtsfeier, die als seriöse Veranstaltung beginnt und in einer Art Karnevalssitzung endet. „Zuerst hat man keine Lust, hinzugehen, aber solche Abende werden dann meistens die schönsten“, wusste Beckers.

Umrahmt wurden die Wortbeiträge durch die schwungvollen Arrangements von Musiker Harald Claßen, der Schlager-Melodien, Karnevalshits und Öcher Lieder zu Beckers Texten spielte. Schließlich spannte Beckers den Bogen über den Silvesterabend, den man mit einem befreundeten Lehrerehepaar beim Raclette verbringt, bis zu den Neujahrsvorsätzen.

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