Weihnachtsmarkt mit neuem Namen und Standort

Von: mas
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Neuer Standort des Nikolausmarktes: Gewerbevereinsvorsitzender Klaus Schäfer (r.) und Beirätin Marga Nievelstein sind überzeugt, dass der Markt den Marktplatz mit viel Leben füllen wird. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Ältere Settericher werden sich an die ersten Vorläufer des Weihnachtsmarktes im Ort noch erinnern. Damals, in den Achtziger Jahren, präsentierten sich einige Händler im Saal Werden. Die damalige Idee des Gewerbevereins, einen solchen Markt zu etablieren hatte schnell Erfolg. Der Weihnachtsmarkt wuchs und präsentierte sich schließlich auch in Freiluft-Atmosphäre: Man zog in den Burgpark um.

Immer wieder gab es dort spektakuläre Aktionen. Etwa, als der Nikolaus im Helikopter landete und sein Begleiter Hans Muff den damaligen Bürgermeister Hans Plum mit dem Reisigbündel vermöbelte. Später sprang der „hellije Mann“ mit dem Fallschirm aus 1200 Metern Höhe punktgenau ins Zentrum des Sportplatzes an der Schmiedstraße.

In dieser Zeit hatte sich der Weihnachtsmarkt erneut verlagert. In den hübschen Innenhof des Altenheims Maria-Hilf Burg Setterich. Doch dort ist nun auch Schluss. Der Gewerbeverein Setterich, geführt von Klaus Schäfer, hat sich entschlossen, das schnuckelige Budendörfchen unter dem Titel „Nikolausmarkt“ erneut zu verlegen: in das Geschäftszentrum des Ortes, an den „Neuen Markt“.

Das hat mehrere Gründe, wie Klaus Schäfer unserer Zeitung erklärt. „Der Gewerbeverein Setterich (GVS) beschäftigt sich schon seit Jahren mit einer Verlegung an den ‚Neuen Markt‘“, erklärt Schäfer. „Ein Weihnachtsmarkt wird mitten im Ort halt mehr gesehen.“

Außerdem wolle man mit dem neuen Standort einer Aussage von Bürgermeister Willi Linkens folgen. „Unser Bürgermeister sprach davon, dass mit dem Neuen Markt ein wundervoller Platz geschaffen wurde, und nun die Bevölkerung daran ist, diesen mit Leben zu erfüllen“, sagt Schäfer. Entsprechend sehe man nun die Chance, „dass umzusetzen“.

Öffnungszeiten waren begrenzt

Natürlich habe man den Innenhof der Burg „sehr gerne genutzt und die wundervolle Atmosphäre dort genossen“, sagt Schäfer. „Und wir wollten ja auch den Bewohnern des Pflegeheims kurze Wege ermöglichen. Aber Auf- und Abbau an dortiger Stelle waren mit großem Aufwand verbunden“. Und trotz des großen Aufwands habe man dann nur „zwei Nachmittage für den Weihnachtsmarkt zur Verfügung“ gehabt.

Mehr sei im Innenhof der Burg nicht möglich gewesen. Denn der reibungslose „Geschäftsablauf“ des Pflegeheimes, wie Schäfer das nennt, hätte nicht behindert werden dürfen. Hinzu kamen die begrenzten Möglichkeiten bezüglich der Öffnungszeiten des Marktes im Innenhof des Pflegeheims. Gerne hätte der GVS den Markt auch über 20 oder 21 Uhr hinaus geöffnet.

Aufgrund dieser Umstände habe man zur Jahreshauptversammlung abgestimmt und sich für die Verlegung entschieden. Ohne ins Detail zu gehen räumt der Vorsitzende ein, dass „es auch Gegenwehr gegeben“ hat. Dass aus dem Weihnachtsmarkt nun auch ein „Nikolausmarkt“ wird, habe einen einfachen Grund: „Weil der Markt ganz nahe am St. Nikolaustag liegt“, erklärt Schäfer.

Am Freitag, 2. Dezember, wird der Markt öffnen. Am Samstag, 3. Dezember, nimmt Willi Linkens um 15 Uhr die offizielle Eröffnung vor. Am Sonntag, 4. Dezember, öffnet der Markt um 15 Uhr. Gegen 16 Uhr ist der Besuch des Nikolauses vorgesehen.

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