Herzogenrath - Weihnachtliche Texte und viel Musik im Eurode Bahnhof

Weihnachtliche Texte und viel Musik im Eurode Bahnhof

Von: Nina Krüsmann
Letzte Aktualisierung:
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Sorgten für ein stimmiges Programm im Eurode Bahnhof: Erich Lantin, Karl Walter Sprungala und Malcolm Kemp (v.l.). Foto: Nina Krüsmann

Herzogenrath. Stimmungsvoller Kerzenschein und duftende Weihnachtsplätzchen, Musik und Gedichte: Inmitten der laufenden Ausstellung mit zeitgenössischer Malerei von Vera Hilger ging es beim Forum für Kunst und Kultur in der Euregio im Eurode-Bahnhof wieder ganz besinnlich und festlich zu.

Stuhlreihen waren aufgebaut vor den überdimensionalen, farbenprächtigen Werken der Künstlerin, die den Betrachter in den Kosmos entführen. Der Zuspruch auf die weihnachtliche Lesung mit begleitender Musik war einmal mehr groß. Im zehnten Jahr organisiert Erich Lantin vom Forum für Kunst und Kultur die Adventsveranstaltung, die zu einer geschätzten Tradition und einem beliebten Treffpunkt geworden ist.

Lantins Ehefrau Annette kümmert sich jedes Jahr liebevoll um die stimmungsvolle Dekoration der Räume, bringt Lichterketten, kleine Tannenbäume und Kerzen mit ins Forum. Für einen Tag verwandeln sich so die Kunstausstellungsräume in ein Wunderland. Der lokale Bäcker stiftet frisch gebackene Kekse, und in diese Stimmung passen perfekt die ausgewählten Geschichten und die Musik, die Erich Lantin jeweils zusammenstellt.

Schauspieler Karl Walter Sprungala, bekannt vom Theater Aachen und vom Grenzlandtheater, bot Gottfried Benns Text „Kleine Aster“ und Alexander Puschkins „Der Schneesturm“ dar. Der Aachener Musiker Malcolm Kemp, ebenfalls bekannt vom Theater Aachen, unterhielt das Publikum im voll besetzten Forum mit dem „Weeping Song“ von Nick Cave. Und der Text „Schnee“ von Konstantin Pautowskij handelte von weißer Weihnacht.

Herzlich lachen konnten die Zuhörer bei der Geschichte, die Erich Lantin selbst vortrug. Es handelte sich um einen Schüleraufsatz aus dem Buch "I glaub i spinn", in dem es unter anderem heißt: „Der Apfent ist die schönste Zeit vom Winter. Die meisten Leute haben im Winter eine Grippe. Die ist mit Fieber. Wir haben auch eine, aber die ist mit Beleuchtung und man schreibt sie mit K.“ Der Leiter des Forums, Professor Fritz G. Rohde, freute sich über die viele Kunstinteressierten, die die sehr erfolgreiche Schau „Neue Bilder“ von Vera Hilger besuchten.

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