Alsdorf - Weihbischof lobt Arbeit der Pfarrgemeinden vor Ort

Weihbischof lobt Arbeit der Pfarrgemeinden vor Ort

Von: rp
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Die Teilnehmer an der Gesprächsrunde bei der Eintragung ins Gästebuch der Stadt (von l.n.r.): Bürgermeister Alfred Sonders, Weihbischof Karl Borsch und GdR-Leiter Pfarrer Konrad Dreeßen; hinten: Pastoralreferentin Bärbel Schumacher, Beigeordneter Ralf Kahlen und Dezernent Stephan Spaltner. Foto: rp

Alsdorf. Weihbischof Karl Borsch war wieder auf Visitation und hat die Städte und Pfarrgemeinden mit ihren Einrichtungen besucht. Möglichst vielen Menschen wollte er begegnen und mit ihnen auch über den Glauben sprechen.

In diesem Zusammenhang gab es auch einen Empfang bei Bürgermeister Alfred Sonders, der sich mit der Verwaltungsspitze über den Besuch des Bischofs freute.

Weihbischof Borsch war in Begleitung von GdG-Leiter Pfarrer Konrad Dreeßen sowie der Pastoralreferentin Bärbel Schumacher. Ausführlich stellte Bürgermeister Sonders Bischof Borsch die Stadt vor, von der erfolgreichen Umstrukturierung seit der Zechenschließung bis zur heutigen Zeit. „Wir haben eine äußerst schwierige aber dennoch erfolgreiche Umstrukturierung hinter uns und gehen neuen Zielen entgegen“, sagte Sonders.

Er listete eine Fülle vielseitiger und erfolgreicher Maßnahmen der Kommunalpolitik in Alsdorf auf, ging aber auch auf die hohe Gewerbesteuerrückzahlung an eine Alsdorfer Firma ein, die sehr schmerzlich sei. Der Traum, bis Ende 2017 schwarze Zahlen schreiben zu können, sei dadurch geplatzt. „Obwohl wir in den nächsten Jahren als Schmalhans leben müssen, können wir die Stadt weiterhin lebens- und liebenswert führen und halten“, ist er überzeugt. Der Bürgermeister lobte besonders das große bürgerliche Engagement in der Stadt, was er mit Zahlen belegte: „Das ist unser Kapital.“

Natürlich wurde auch die Flüchtlingssituation eingehend erörtert. Die Stadt habe die Lage dank vieler ehrenamtlicher Helfer bisher bestens im Griff. Sonders: „Hierauf bin ich stolz. Wir bleiben mit unseren Mitbürgern, egal wo sie herkommen, eine Gemeinschaft.“

Bischof Karl Borsch dankte für die Informationen. Er verschaffe sich derzeit einen Überblick, unter anderem bei den Kindergärten, Schulen und Verbänden in den Gemeinden. In den neuen großen Pfarrgemeinden werde hervorragende Arbeit von Priestern, Laien und Ehrenamtlern geleistet. Borsch: „Ich bin sehr zufrieden.“ Was die Flüchtlinge betreffe, habe er erfahren, dass es in Alsdorf mit großem Engagement sehr gut laufe. Das Flüchtlingsthema liege ihm besonders am Herzen, wünschte er sich einen Überblick über das, was schon alles geschehen sei, auch und gerade mit Unterstützung der Kirche. „Herr Bürgermeister! Ich bin in Alsdorf froh zu hören, was hier schon läuft und noch geplant ist und danke ihnen.“

Gottesdienst mit Schützen

Anschließend feierte der Bischof mit den Schützenbruderschaften des Bezirksverbands Alsdorf in der Schaufenberger Kirche St. Mariä Heimsuchung einen Gottesdienst und setzte sich noch eine Stunde mit den Schützen im Schützenheim zusammen. Dabei kamen sowohl die Probleme der Schützenbruderschaften als auch der Kirche in der heutigen Zeit offen zu Wort.

Die Schützen zeigten sich von den klaren Aussagen des Bischofs zu den vielen Einzelproblemen beeindruckt, wofür ihm Bezirksbundesmeister Norbert Windmüller am Ende der Zusammenkunft im Namen der Bruderschaften dankte.

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