„Weidenhof“ beteiligt sich an Stafette mit Botschaften aus ganz Europa

Von: dag
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Auf dem „Weidenhof“ begrüßten Marcel und Susanne Lesmeister Gäste aus Eynatten, Helmut Kleebach und Irene Groten, die ihnen die Reken-Charta und die Unterschriften übergeben. Foto: Dagmar Meyer-Roeger

Nordkreis/Eschweiler. „Das Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde ...“, da sind sich die Mitglieder der Vereinigung der Freizeitreiter und -fahrer in Deutschland (VFD) einig. Und dies gilt besonders, wenn sie mit Pferden in einem grenzenlosen Europa unterwegs sind.

Apropos „Unterwegs mit Pferden in einem grenzenlosen Europa“ – dieses Motto begleitet ein internationales Symposium für Freizeit- und Wanderreiter sowie -fahrer in Reken im Münsterland anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Vereinigung. Höhepunkt dieser Feierlichkeiten ist die Unterzeichnung einer Charta für freies Reiten und verantwortungsvollen Umgang mit Pferden. Hier ein Auszug aus der Reken-Charta: „Wir, die Unterzeichner, treten ein für die Erhaltung, Pflege und besondere Wertschätzung der Pferde und für das Grundrecht von Mensch und Pferd auf einen freien Zugang zur Natur.“

Ein Stafettenritt mit Übergabe von Grußbotschaften aus den europäischen Nachbarländern nach Reken leitet die Unterzeichnung ein. Aus allen Himmelsrichtungen kommen die Reiter – unter anderem von der Wanderreitstation Hirsch-Rott in der Eifel. Hier startete die erste Etappe bis „Gut Rattenhaus“ in Eynatten. Von dem rund acht Kilometer südlich von Aachen gelegenen deutschsprachigen belgischen Dorf ging es über Kornelimünster und den Würselener Wald nach Alsdorf.

Hier begrüßte Familie Lesmeister vom KV Aachen auf dem „Weidenhof“ in Schleibach die Gäste. Helmut Kleebach und Irene Groten übergaben die Reken-Charta und die bislang gesammelten Unterschriften. Mit ihrer Unterschrift unter die Charta unterstützen alle die Forderung gegen Einschränkungen beim Natursport Reiten und Fahren und für den fairen Umgang mit dem Partner Pferd.

Drei Tage später machten sich um 10 Uhr Susanne Lesmeister und die zehnjährige Katarina mit ihren Pferden auf den Weg, um die Reken-Charta nach Jülich weiter zu tragen. Dabei mussten Mutter und Tochter auf dem Rücken ihrer Schimmelstuten rund 30 Kilometer zurücklegen. Unterwegs stieg die Gruppe auf acht Personen an, da in Würselen, Linden-Neusen und Eschweiler noch Reiter hinzustießen. Jülicher ritten dann weiter Richtung Rurgebiet, wo eine Gruppe Westernreiter die Stafette in Empfang nahm.

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