Weidener Vereine bieten eine Riesengaudi

Von: Markus Roß
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Sie freuen sich auf das Oktoberfest heute in Weiden: der Vorsitzende des Jungenspiels Nassau, David Hermanns (r.), und der Vorsitzende des KV Hölze Päed, Uwe Strüver (l.). Foto: Markus Roß

Würselen. In Weiden geht es am Samstag richtig rund. Fünf Weidener Vereine laden gemeinsam zur 5. Ausgabe des „Weidener Oktoberfestes“ ein. Um 20 Uhr startet die Riesengaudi mit reichlich Musik im neuen Festzelt. Um 20.30 Uhr erfolgt der symbolische Fassanstich.

Mit dem Vorsitzenden des Jungenspiels Nassau, David Hermanns, und dem Vorsitzenden des KV Hölze Päed, Uwe Strüver, sprach Markus Roß.

Wie sind die Vorbereitungen gelaufen.

Hermanns: Wir haben sehr gut im Zeitplan gelegen, da wir sehr früh mit den Vorbereitungen begonnen haben. Unsere Werbeaktionen im Internet und natürlich über Plakate und Presse sind schon vor geraumer Zeit gestartet, und der Kartenvorverkauf lief auf Hochtouren.

Herr Strüver, wie erklären Sie sich den tollen Erfolg dieses großen Festes in den vergangenen Jahren?

Strüver: Zum einen zeichnet unsere frühe Vorbereitung die Zusammenarbeit zwischen den Vereinen und somit den Erfolg jedes Jahr aufs Neue aus. Wir beginnen mit den Vorbereitungen in der Regel ein dreiviertel Jahr vor der Veranstaltung und sind somit frühzeitig vorbereitet. Unsere strukturierte Arbeit und die Aufgabenteilung machen aus der Gemeinschaft ein effizientes Team. Dazu kommt, dass wir vor fünf Jahren ein glückliches Händchen beweisen konnten und mit dem Oktoberfest-Thema eine Lücke in Broichweiden füllen konnten. Unsere Besucher nehmen das gerne an und erleben auf dem Oktoberfest stets eine bombastische Stimmung.

Welche Kapelle haben Sie verpflichtet?

Hermanns: Wir haben uns in diesem Jahr wieder auf die hervorragende Band „Park & Ride“ verständigt, weil sie einfach in den letzten beiden Jahren bei allen Besuchern sehr gut angekommen sind. Die Band versteht ihr musikalisches Handwerk und begeistert mit jedem Song. Das ist allen Beteiligten auch die weite Anreise aus dem Schwarzwald wert, wo die Band ihre Wurzeln hat.

Gibt es in diesem Jahr wieder ein paar Neuerungen?

Strüver: Auch wenn wir mit den Veranstaltungen der letzten Jahr mehr als zufrieden sind und daran nie viel ändern möchten, so gibt es trotzdem auch immer etwas Neues. In diesem Jahr ist die größte Neuerung unser Festzelt: Wir bauen ein größeres Festzelt, so dass wir nicht mehr auf zwei nebeneinander liegende Zelte angewiesen sind. Das Festzelt ist außerdem neuer und modernes und wird bei unseren Gästen sicherlich mehr als positiv auffallen.

Wie hat sich die Zusammenarbeit der fünf Ortsvereine in den letzten Jahren entwickelt?

Hermanns: Sicherlich waren alle Organisatoren beim ersten gemeinsamen Oktoberfest noch vorsichtig aufgrund des Risikos. Man wusste nicht, ob ein Oktoberfest in Broichweiden ankommt. Zudem mussten sich alle Vereinsvertreter besser kennen lernen – natürlich kannte man sich, aber plötzlich gemeinsam zu planen und zu arbeiten, war für alle neu. Strüver: Genau an dem Punkt kann man die Entwicklung erkennen.

Mittlerweile kennt man sich sehr gut, weil wir stark zusammen gerückt sind. Man kennt die Stärken der Mitstreiter und verteilt die anfallenden Aufgaben entsprechend. Man kennt nun auch den Erfolg der Veranstaltung selber und wagt hier und da neue Schritte - wir sind selbstbewusster geworden. Alles in allem kann man wohl behaupten, dass dieser Zusammenschluss fünf ortsansässiger Vereine mit den unterschiedlichsten gemeinnützigen Zwecken ein Meilenstein in der Würselener Vereinsgeschichte darstellt.

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