Weiden will Handball-Hochburg bleiben

Von: eik
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Kämpferischer Einsatz am Ball: der Weidener TV im Oberliga-Derby mit Schwarz Rot Aachen. Foto: Martin Ratajczak

Würselen. Ein bisschen wird in diesen Wochen – daran ändert auch der heutige Welttag des Handballs nicht viel – geächzt und gestöhnt. Denn leicht haben es die Oberliga-Frauen des TV Weiden diesmal nicht. Vor drei Jahren kehrte die Mannschaft wieder in ihre sportliche Heimat zurück, die Oberliga.

Zunächst mischte der Neuling die Klasse ordentlich auf, doch in der dritten Saison läuft es noch nicht wie gewünscht. Nach der Hinrunde klebt das Team auf einem der Abstiegsplätze fest.

Dabei hat der Klub gerade im Frauenhandball seit Jahrzehnten Potenzial. In Weiden wird kontinuierlich gute Jugendarbeit geleistet. In den späten 1990er Jahren reichte das sogar für den Aufstieg in die Regionalliga. Spielerinnen wie Andrea Mertens, Vera Niemeyer, Bettina Kroll, Andrea Haake, Melanie Schürmann oder Solveig Bürk eroberten die damals dritte Liga im Sturm. Mehrere Jahre siegten die Herren und das erste Frauenteam in der Regionalliga fast nach Belieben.

Motivierte Truppe

Heute ist die „teure Klasse“ Geschichte. Aber wie das Männerteam sind die Weidener Frauen mit einer blutjungen Mannschaft in der Oberliga zu Hause. Coach Frank Vongehr hofft, dass das auch in der Saison 2015/16 so ist. Die Anlagen sind vorhanden. Doch oftmals gingen die Partien in der ersten Halbserie mangels Ausgebufftheit verloren. Aber: Noch kann die missliche Situation aus eigener Kraft gedreht werden.

Vongehr arbeitet eng mit dem Junioren- und Kinderbereich zusammen. Talente aus dem Handballkreis landeten regelmäßig beim WTV, immer noch eine der besten Adressen in der Region. Aber die „Quellen“ sprudeln nicht mehr wie einst. Vongehr und Co. sehen sich gefordert, neue Werbestrategien aufzubauen. „Wir suchen für sofort und für die kommende Spielzeit Spielerinnen für unsere Damenmannschaften. Gerne auch ambitionierte Perspektiv- oder Jugendspielerinnen, die höherklassig spielen möchten. Wir haben eine junge, motivierte Truppe, die dienstags und donnerstags trainiert.“

Auch beim Lokalkonkurrenten, der Westwacht in Weiden, wird anerkannt gute Ausbildungsarbeit geleistet. Bei der DJK wird beispielsweise seit acht Jahren ein Feriencamp angeboten, das im vergangenen Jahr 83 Kinder zum Club finden ließ. Dieses Feriencamp richten die Westwachtler vereinsübergreifend im Würselener Stadtgebiet aus, „um in spielerischen Formen die Kinder in Bewegung zu bringen zu erhalten“, nennt Westwachts Präsident Josef Kuck die Absicht, die hinter dem Camp steht. Von den kleinsten Mädels bis zur Ersten Damenmannschaft hat der TV Weiden ein breit aufgestelltes Trainergespann installiert. Im Jugendbereich sieht das so aus: Andreas Havenith, Silke Mallmann und Sabine Debye trainieren die Mächen-Mannschaften. Frank Vongehr erläutert weiter: „Dazu kommen noch die Trainer, die Jungs und Mädchen in ihren Mannschaften haben.“ Mini-Minis: Stefanie Hohoff und Elisa Gilliam; Minis: Kathrin Frings, Nadine Bergstein und Nina Xhonneux; F-Jugend: Dagmar Fürpeil, Marek Palmen und Luke Kranz; weibliche E-Jugend: Sabine Debye und Sven Xhonneux.

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