Wege und Mittel der Mobilität im Alsdorfer Energeticon

Von: Verena Müller
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Hoffnungsträger der E-Mobilität aus der Region: Der „E.Go Life“ ist eine Entwicklung aus Aachen. Foto: Steindl

Alsdorf. Am Dienstag wird es im Alsdorfer Energeticon spannend: Ab 14 Uhr diskutieren fünf ausgewiesene Experten rund um die Themen Elektromobilität, Brennstoffzellen und Wasserstoff sowie die Verkehrswende mit dem Publikum.

Wie dicht ist inzwischen das Ladestationen-Netz für Elektrofahrzeuge? Wie groß ist deren Reichweite? Und welche Modelle gibt es? Fragen wie diese sollen beantwortet werden, und nicht zuletzt sollen sich die Besucher der Veranstaltung auch von den aktuellen Fahrzeugmodellen einen Eindruck verschaffen können. Autohändler und unabhängige Experten stehen für Auskünfte zur Verfügung, auch Probefahrten sollen möglich sein.

Das Forum „Nachhaltige Mobilitätsentwicklung“ des Energeticon und der IRR GmbH (Innovationsregion rheinisches Revier) in Kooperation mit unserer Zeitung findet im und ums Fördermaschinenhaus des Energeticon in Alsdorf an der Konrad-Adenauer-Allee 7 statt. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei. Das Programm beginnt um 14 Uhr mit Impulsvorträgen.

Theo Jansen, Leiter des Mobilitätsmanagements des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg (VRS), referiert über das Zukunftsnetz Mobilität NRW, bei dem die Organisation des Öffentlichen Personennahverkehrs und dessen Verknüpfung mit dem Individualverkehr inklusive Carsharing und Fahrrad neu gedacht wird.

Dr. Matthias Dürr, Leiter von Elektromobilität.NRW, will nicht weniger, als NRW „zu einem Vorreiter der Elektromobilität in Deutschland zu machen“.

Lothar Stanka vertritt die RWE-Tochter Innogy, die mit 5700 Ladepunkten heute eines der größten Ladenetze in Europa betreibt. Gemeinsam mit 140 Stadtwerkepartnern bietet das Unternehmen deutschlandweit sogar das größte öffentliche Ladenetz an.

Dr. Albrecht Möllmann, Vorsitzender von HyCologne, ist Experte für Wasserstoff, Brennstoffzellen und Null-Emissions-Technologie.

Dr. Christian Steinborn wirbt für bezahlbare nutzerfreundliche Fahrzeuge. Er wird über die Entwicklung des „E.Go Life“ berichten, ein Elektroauto, das auf dem Campus der RWTH Aachen marktreif gemacht wird. Leider wird kein Prototyp mit nach Alsdorf anreisen können.

Nach den Vorträgen werden die Experten Rede und Antwort stehen. Die Moderation übernimmt unsere Redakteurin Verena Müller. Ab 16 Uhr ist dann die Projektausstellung und die Fahrzeugpräsentation geöffnet. Bis 18 Uhr sind Autohäuser mit rund 25 Elektroautos unterschiedlicher Fabrikate und Modelle zu sehen.

„Wir wollen keine Expertenrunde zu technischen Details der neuesten Speichertechnik, sondern ein Forum für normale Leute anbieten“, fasst Harald Richter, Geschäftsführer des Energeticon, die Veranstaltung zusammen.

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