Weg für den Neubau der Kita „Sonnenschein” ist frei

Von: Stefan Klassen
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Geplanter neuer Kita-Standort:
Geplanter neuer Kita-Standort: Das Familienzentrum „Sonnenschein” soll zur Ecke Mariastraße/Peterstraße umgesiedelt werden. Foto: D. Gerhards

Baesweiler. Die Tage des Familienzentrums „Sonnenschein” am Standort Im Kirchwinkel sind gezählt: Im März 2013 sollen Bagger und Bauarbeiter anrücken, um einen Neubau zu errichten. Bereits ein halbes Jahr später soll die neue viergruppige Kita fertig sein.

Der Bauausschuss des Städteregionstags hat dafür einvernehmlich den Weg frei gemacht. Das Projekt soll insgesamt knapp zwei Millionen Euro kosten. Ob davon 350 000 Euro für den Erwerb des Grundstücks an der Ecke Mariastraße/Peterstraße ausgegeben werden, darüber bestand im Ausschuss allerdings noch Beratungsbedarf. Der Städteregionstag trifft am 27. September dann eine endgültige Entscheidung.

„Diese Entwicklung ist positiv zu bewerten”, sagt Frank Brunner, Beigeordneter der Stadt Baesweiler, zum Neubau-Plan durch die Städteregion, die Träger der Kindertagesstätte ist. Mit einer Verlagerung des Standorts ist zudem ein weiterer Schritt getan, auf dem Gelände am Feuerwehrturm ein Einkaufszentrum anzusiedeln. Aus Platzgründen wird für ein solches Vorhaben auch das Grundstück, auf dem derzeit noch die Kita „Sonnenschein” steht, benötigt (wir berichteten ausführlich). Kürzlich hatte der Baesweiler Stadtrat die Aufstellung eines Bebauungsplans für das gesamte Areal beschlossen.

Der Kita-Neubau ist nach Berechnungen der Städteregion Aachen wirtschaftlich sinnvoller als ein Erhalt des derzeitigen Gebäudes. Weil der in den 70er Jahren entstandene Fertigbau energetisch nicht mehr auf dem aktuellen Stand sei und in einigen Jahren „Sanierungsmaßnahmen in größerem Umfange” anstünden, wäre „ein Eigenbau durch die Städteregion auch deutlich wirtschaftlicher als die Anmietung eines neuen Gebäudes”.

Zudem könne mit einem Neubau auch den heutigen pädagogischen Anforderungen - etwa hinsichtlich U3-Betreuung und inklusive Betreuung - viel besser entsprochen werden. Für dementsprechende Konzepte sei am aktuellen Standort kein adäquater Platz vorhanden, was ohnehin weitere Investitionen erfordere.
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