Wardener beklagen Raserei auf der Goethestraße

Von: ms
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Alsdorf. Robert Pelzer, Geschäftsführer der Interessengemeinschaft Wardener Bürger, braucht sich derzeit über Arbeitsmangel nicht zu beklagen. Die Auseinandersetzung mit der Stadt Eschweiler über den Standort der vier geplanten Windkraftanlagen in der Nähe von Warden ist noch nicht ausgestanden.

Jedenfalls wird die Wardener Interessengemeinschaft ihre Entscheidung nur im Einvernehmen mit dem Planungsausschuss der Stadt Alsdorf treffen. Diese Entscheidung ist in der Ausschusssitzung am heutigen Donnerstag, 21. Mai, zu erwarten. Beginn der Sitzung ist im Rathaussaal um 18 Uhr.

Mit der Stadt Alsdorf steht man außerdem in Gesprächen über die Reparatur von Straßenoberflächen in Warden und wegen der Erstellung eines neuen Friedhofskreuzes, da das alte Kreuz dem letzten Sturm zum Opfer fiel. Außerdem zeichnet sich ab, dass einige Straßenbäume in der Goethestraße offensichtlich ihr Lebensende erreichen. Der Eigenbetrieb Technische Dienste hat zugesagt, die Entwicklung der Bäume in den nächsten Wochen zu beobachten. Notfalls müssten die alten Bäume durch neue ersetzt werden.

Aber Schwerpunkt ist der Durchgangsverkehr in der Goethestraße. Besonders schwere Lkw sind ein Ärgernis, die verbotswidrig – ohne Anlieger zu sein – die Straße in beiden Richtungen (Hoengen oder Kinzweiler) passieren.

Hierzu fand kürzlich ein Gespräch mit der Polizeiinspektion Alsdorf statt. Natürlich gibt es nach wie vor auch Raser. Diesbezüglich wurde mit dem Ordnungsamtsleiter Jürgen Kochs ein Gespräch geführt, um die Raser mehr auf ihr Fehlverhalten hinzuweisen. Verärgert ist die Initiative über das Verhalten einiger Fahrer der Aseag-Linie 28, die besonders außerhalb des Berufsverkehrs in den frühen und späten Abendstunden in beiden Richtungen durch Warden rauschen – schneller als die zulässigen 30 km/h.

Diesbezüglich wurden mit den Verantwortlichen der Aseag Telefongespräche und Schriftverkehr geführt. In ihrem Antwortschreiben bedankt sich die Aseag für die Hinweise zum Verhalten einiger Busfahrer der Linie 28. Sie bedauert, dass allgemeine Hinweise an Fahrer wohl nicht den nachhaltigen Erfolg haben. Wenn auch bei solch‘ großen Fahrzeugen von Fußgängern die Geschwindigkeit oft überbewertet werde, so die Aseag, habe man die Fahrer „mit Nachdruck“ auf Einbehaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung hingewiesen, was bereits Erfolg gebracht habe. Stichprobenartige Prüfungen würden Aseag-Mitarbeiter vor Ort vornehmen.

Die Interessengemeinschaft Wardener Bürger zeigte sich über die verständnisvolle Reaktion und Hilfsbereitschaft der Verkehrsverwaltung der ASEG sehr erfreut und hofft so auf eine weitere Verbesserung der Verkehrsverhältnisse, betont Pelzer.

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