Wanderausstellung: Als Inspiration und Vorbild annehmen

Von: Pia Sonntag
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Auch er trägt seinen Teil zur Vielfalt in Herzogenrah bei: Fehmi Tarasi, Vorsitzender des Integrationsrats in Herzogenrath. Hier mit Fattaneh Afkhami von Kommunale Integrationszentrum der Städteregion. Foto: P. Sonntag

Herzogenrath. Willkommenskultur und Hilfsbereitschaft sind in der Rodastadt ein hohes Gut. Darum wurde jetzt auch in Herzogenrath die Wanderausstellung der Städteregion Aachen unter dem Titel „Was für ein Reichtum – Vielfalt einer zugewanderten Generation“ im Rathaus eröffnet.

Sie wurde erstmals im Jahr 2014 im Rahmen des Themenschwerpunkts „Älter werden in der Migrationsgesellschaft“ der Öffentlichkeit vorgestellt.

Herzogenraths Bürgermeister Christoph von den Driesch besuchte die Ausstellung gemeinsam mit Vertretern des Kommunalen Integrationszentrums der Städteregion Aachen sowie des Seniorenbeirats und des Integrationsrats der Stadt.

„Die Ausstellung zeigt ausdrucksstarke Persönlichkeiten mit und ohne Migrationsgeschichte und ist eine Hommage an die ältere Generation. Es geht dabei um Menschen, die ihre Wurzeln in den unterschiedlichsten Regionen der Welt haben“, sagte Fattaneh Afkhami, Koordinatorin der Galerie. Die Bildersammlung präsentiere kleine Ausschnitte aus dem Leben und der Geschichte der Dargestellten. Sie zeigt in Teilen ihre Sehnsüchte und etwas von dem Reichtum, den sie für unsere Gemeinschaft darstellen.

Bei den „Altersbildern“ gehe es nicht darum, einfach nur Zahlen und Fakten zu nennen. Die Darstellungen würden vielmehr beispielhaft für die Menschen stehen, die in der Region leben und alt werden möchten.

Ingesamt sei somit ein interessantes und strahlendes Mosaik entstanden, das sich zu einem beeindruckenden Gesamtbild zusammengefügt habe, sagte Afkhami. Besonders hoffe sie, dass die jüngere Generation der Migranten diese Ausstellung als Inspiration und damit die ältere Generation als Vorbild ansehen.

Außerdem bat Afkhami die Gäste darum, sich Zeit zu nehmen, um einen Rundgang durch die Ausstellung zu machen und mit den anwesenden Protagonisten in einen Dialog zu treten. Denn Fremde würden den Horizont erweitern. „Nehmen Sie diese Bereitschaft mit in den Alltag, Kontakte zu Fremden zu knüpfen, die unsere Mitbürger werden und sich integrieren wollen“, appellierte sie abschließend. Ziel sei, das aktive Miteinander der Generationen – und der Kulturen – erfolgreich zu gestalten.

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