Waldspaziergang findet viele Anhänger

Von: dag
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Wanderung ab Forsthaus Schwarzenbruch: Der Würselener Stadtförster Marco Lacks (r.) und Forstdirektor Robert Jansen wussten Interessantes zu berichten. Foto: dmp

Würselen. Vor 17 Jahren bot die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) zum ersten Mal an Heiligabend eine Wanderung im Würselener Stadtwald an, um die Wartezeit auf das Christkind durch einen spannenden, informativen Besuch zu verkürzen. Erneut erfreute sich dieses gut einstündige Angebot großer Beliebtheit. Los ging es ab Waldparkplatz am Forsthaus Schwarzenbruch.

Während einige Teilnehmer das erste Mal mitgingen, hat dies in anderen Familien schon Tradition. Dagmar Klinkhammer beispielsweise nimmt seit 13 Jahren mit ihren Lieben sogar den Weg aus Kerkrade in Kauf, um den Waldspaziergang an Heiligabend zu genießen. „Fern von jeglicher Hektik“, schwärmte sie und lächelte zufrieden. Zustimmendes Nicken von Ehemann Paul und der 17-jährige Tochter Maike.

Zum zweiten Mal dabei war der siebenjährige Ben mit seiner Oma Katharina Kollberg. Im Vorjahr habe es sehr gestürmt, erinnerte sie sich. Es sei aber dennoch schön gewesen. Und diesmal stimme auch das Wetter, freute sie sich. „Es ist eine klasse Aktion den Kindern die Natur näher zu bringen – hier am Beispiel Wald“, lobte Guido Benend, der einen Ackerbaubetrieb hat und Hobbyimker ist. Während dessen hatte sein siebenjähriger Sohn Max schon wieder etwas Interessantes entdeckt.

Spannend und anschaulich zeigten der Würselener Stadtförster Marco Lacks und Forstdirektor Robert Jansen, Kreisverbandsvorsitzende der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, vielen Kindern sowie deren Eltern und Großeltern die Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion des Waldes auf.

Die bunt gemischte Gruppe sah die Traubeneiche, den Baum des Jahres 2014, ebenso wie den Feldahorn, den Baum des Jahres 2015. Sie erfuhr, dass die Winterlinde, der Baum des Jahres 2016, bald hier ebenfalls gesetzt werde. Stadtförster und Forstdirektor informierten über die Probleme von gutem und schlechtem Wachstum anhand von Erlen. Neben der Vorstellung verschiedener Sträucher und Bäume sprachen die beiden vom Borkenkäfer, der auch in den Wald gehöre. Sei allerdings der Baum vom Borkenkäfer befallen, habe er keine Überlebenschance mehr. Marco Lacks und Robert Jansen schilderten der aufmerksamen Gruppe viele weitere interessante Details.

Zum Abschluss gab esTelefonfür alle Teilnehmer einen heißen Kakao an der Waldschule der Deutschen Waldjugend, Horst Würselen, am Forsthaus Schwarzenbruch.

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