Wahlkampf um den Chefposten in Herzogenrath

Von: -ks-
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Von der CDU aufgestellt: Christoph von den Driesch. Foto: Bienwald
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Von der SPD aufgestellt: Dr. Manfred Fleckenstein. Foto: Bienwald
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Er vertritt den Piraten Stefan Kuklik: Kai Baumann. Foto: Stüber

Herzogenrath. Drei ansonsten recht verschiedene Herren haben zumindest eines gemeinsam: Sie wollen Bürgermeister von Herzogenrath werden. Der eine, der 40-jährige Christoph von den Driesch (CDU), weil er es derzeit noch ist, der Job ihm gefällt und er seine Arbeit mit einer zweiten Wahlzeit fortsetzen möchte – in der Überzeugung, dass das auch Herzogenrath und den Herzogenrather zugute kommt. Der Jurist und Verwaltungsfachmann fühlt sich gut gerüstet.

Der zweite, Dr. Manfred Fleckenstein, hat sein Arbeitsleben eigentlich hinter sich und wird im März 66 Jahre alt. Aber er will es noch mal wissen und seine reichhaltige Erfahrung aus der Ratsarbeit und eben seinem Berufsleben in der Schlüsselposition des ersten Bürgers zum Allgemeinwohl einsetzen. Als Mathematiker und SPD-Mann rechnet er sich gute Chancen aus.

Der dritte im Bunde, Stefan Kuklik, kreuzt als Mitglied der Piratenpartei kühn in den Gewässern etablierter Parteien auf, um seiner Gruppierung ein Gesicht zu geben. Bei Kommunalwahlen ist das wichtig, hat der 45-Jährige erkannt, der als Manager für Qualitätssicherung bei einem Druckhersteller tätig ist und sich bei der IG Metall engagierte. Als Informatiker hat er Zugang zu Software, die bei der Errechnung seiner Chancen dienlich sein könnte. Aber man sollte nie vorschnell die Rechnung ohne die Wähler machen.

Am heutigen Donnerstag stellen sich von den Driesch und Dr. Fleckenstein im Technologie Park Herzogenrath (TPH), Kaiserstraße 100 (Kohlscheid), kritischen Fragen. Kuklik wird wegen eines Todesfalls in der Familie von seinem Parteifreund Kai Baumann vertreten. Um 19.30 Uhr geht es los. Der Eintritt ist frei. Organisiert hat diese Podiumsdiskussion der Verein Stadtmarketing Herzogenrath unter Vorsitz von Walter Breuer. Auf Wunsch dieser Initiative wird es vornehmlich um Aspekte der Herzogenrather Wirtschaft und Wirtschaftsförderung gehen.

Moderator ist Karl Stüber, Redakteur unserer Zeitung. Welche Konzepte haben die Bewerber ums Amt des Bürgermeisters in Sachen Wirtschaftsförderung in der Aktentasche oder im Kopf? Welche Rolle spielt dabei Stadtmarketing, ist doch Attraktivität einer Kommune auch Imagesache? Wie wollen sie angesichts knapper Kassen die Rahmenbedingungen für Neuansiedlung von Betrieben verbessern und den Bestand an Unternehmen pflegen? Letztlich kommt es auch auf die Person und deren Überzeugungskraft, auf das Auftreten bei Gesprächen mit Interessenten und die Vernetzung an, um den roten Teppich für Betriebe, aber auch für Neubürger einladend auszurollen.

Bei der Podiumsdiskussion sind nach einer nach Themen gestaffelten Einführungsrunde kritische Fragen aus Reihen der Besucher herzlich willkommen.

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