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Wachsende Resonanz: Das Schaffrathhaus kommt bestens an

Von: Beatrix Oprée
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Der Meister ist immer präsent: Christa Hilger-Schmaldienst (v.l.), Birgit Becker-Mannheims, Heiner Erven und Ulla Schaffrath-Busch wollen das Erbe des international renommierten Glaskünstlers Professor Ludwig Schaffrath in würdigem Rahmen bewahren. Foto: Beatrix Oprée

Alsdorf. Es ist diese exquisite, aber gleichsam familiäre Atmosphäre, die die Künstler so schätzen. An einer Stätte, in der einer der ganz Großen auf dem Sektor der Glasmalerei seiner Kreativität viele Jahre lang freien Lauf gelassen hat.

Das Schaffrathhaus in Ofden, einst Atelier des international renommierten „Guru of Glass, Professor Ludwig Schaffrath, hat sich etabliert. Künstler, die sonst problemfrei viel größere Raumkapazitäten füllen, geben sich faktisch die Klinke in die Hand. Und des großen Meisters Tochter, Ulla Schaffrath-Busch, ist „superglücklich“ darüber, dass sie alle ohne Gage auftreten und so helfen, das mit Herzblut betriebene Projekt weiter nach vorne zu bringen.

Immer wieder betont sie ihre Dankbarkeit den vielen Unterstützern und Fördergebern gegenüber, die ermöglicht haben, was sich heute dem Besucher präsentiert: eine feine Ausstellungs- und Veranstaltungsfläche (durchaus auch für private Zwecke), zu der die liebevoll (re-)arrangierten Hinterlassenschaften des großen Alsdorfers einen großartigen Rahmen bieten.

Erstmals hat das Schaffrathhaus in diesem Jahr einen umfassenden Veranstaltungskalender vorgelegt. Die Krimijazzer waren schon da, und auch die Ausstellung „Re-Flex-Ion“ von Schaffrath-Schülerin Katja Ploetz war ein voller Erfolg. „Alte böse Lieder“ werden im April folgen, Lieder von Georg Kreisler, präsentiert von Thomas Becker. Wie immer wird es dabei eng werden im Schaffrathhaus.

Rund 14 Leute sind es, die sich ständig aktiv um die vielen Dinge kümmern, die erledigt werden müssen, um einen Kulturbetrieb in Gang zu halten. Dazu gehört auch der neue Vorstand des Fördervereins mit der Vorsitzenden Birgit Becker-Mannheims, ihrem Stellvertreter Heiner Erven, Schatzmeisterin Christa Hilger-Schmaldienst sowie den Beisitzern Werner Büttgens, Gülderen Nisli und Josef Zentis. Sie unterstützen die Ziele der gemeinnützigen Unternehmergesellschaft um Ulla Schaffrath-Busch, Renate Rinkens und Marina Brants.

Und alle sind froh darüber, dass es in diesem Jahr wieder so zahlreiche Künstleranfragen gibt. Etwa auch von einem anderen „Platzhirschen“, Hausmann Jürgen Beckers nämlich. „Wir sind dann mit unseren rund 70 Leuten sein Testpublikum“, schmunzelt Schaffrath-Busch.

Immer größeren Anklang finden überdies die regelmäßigen Führungen durch das frühere Atelier, das wie eh und je ein unvergleichliches Flair verbreitet. Von Ludwig Schaffrath gestaltete Fenster sind weltweit vertreten, vor allem aber an vielen Orten in der Region zu bewundern. Entsprechend viele Menschen interessiert es, wo die Entwürfe dazu einst entstanden sind.

„Auch die Grundschule Ofden möchte kommen“, ist Schaffrath-Busch froh, dass Lehrer schon den Kleinsten weitergeben wollen, was Kunst ausmacht und wer in ihrer Nachbarschaft gewirkt hat. Fester Bestandteil sind die detailreichen Führungen auch im Veranstaltungskalender der VHS.

Alle Akteure schätzen die spannende Arbeit mit ihren mannigfaltigen Aspekten und das konstruktive Miteinander, wie auch Birgit Becker-Mannheims betont: „Das macht einfach Spaß!“ Eine Harmonie, die sich offenbar auch angenehm auf die immer mehr werdenden Besucher reflektiert.

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