Alsdorf - Von wegen altbacken: Kirche rockt mit „Kölsch-Katholisch“

Von wegen altbacken: Kirche rockt mit „Kölsch-Katholisch“

Von: dag
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Da schunkelten alle mit: Die Gruppe „Kölsch-Katholisch“ aus Mönchengladbach hat in der Pfarrkirche St. Castor in Alsdorf neue Fans gewonnen. Foto: Dagmar Meyer-Roeger

Alsdorf. Kölsche Musik und biblische Texte – mit dieser Kombination begeisterte die Gruppe „Kölsch-Katholisch“ aus Mönchengladbach jetzt in der Pfarrkirche St. Castor. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Schunkelnd saßen die Besucher auf den Kirchenbänken und spendeten immer wieder starken Applaus.

Es war bereits das vierte Mal, dass die Truppe um Pastor Harald Josephs, einem Schulfreund von Pastor Konrad Dreßen, zu Gast in St. Castor war. Der rund zweistündige „Kölsch-Katholisch-Abend“ stand diesmal unter dem Motto „Was mir heilig ist – wat mir hellisch is“.

Im Sommer hatten Herbert Deuster (Gesang), Wilfried Frentzen (Gesang), Harald Josephs (Gesang), Helmut Schroers (Gesang und Gitarre), Lothar Ricken (Gesang und Schlagzeug), Simon Heinen (Percussion), Burkhard Skrobek (Bass), Michael Ehren (Tasteninstrumente) zu den Heiligtums-Fahrten in Aachen und Mönchengladbach ein Programm zusammengestellt. Dieses setzt sich mit den Heiligtümern in den Herzen auseinander, die die Grundlage für das Konzert bildeten.

Dazu zählen die Verantwortung für die Schöpfung und für die Heimat, für Werte wie Toleranz, Respekt, Akzeptanz und Gerechtigkeit sowie für Auftreten mit Rückgrat und Profil. Insgesamt waren es acht Gedanken, die sie aufgriffen. Stimmungsvolle und ruhige Lieder der kölschen Musikszene wechselten sich ab. Im Repertoire hatten die singenden Pastöre bekannte und unbekanntere, tiefgründige und flotte Lieder von den Bläck Fööss, den Höhnern und anderen kölschen Gruppen.

Damit die Zuhörer die Texte auch gut verstanden, wurden sie auf eine Leinwand projiziert. Immer wieder gab es biblische Texte, gesprochen von Marion Peters, ergänzt durch muntere Kommentare von Hermann Deuster, dem 92-jährigen Senior der Gruppe, der das Gladbacher Platt hervorragend beherrscht.

Es war alles in allem ein buntes Programm voll heiterer Besinnlichkeit, das den Blick auf Gott und die Welt erweitern wollte.

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