Von Klassik bis Rock zum 100-Jährigen

Von: ch
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Gaben vollen Einsatz zum Geburtstag ihrer Schule in der Kirche St. Lucia: die Chöre und das Schulorchester vom Heilig-Geist-Gymnasium in Broich. Foto: Christoph Hahn

Würselen. Schon der Andrang der Eltern und Kinder wirkte symbolisch: Eine halbe Stunde vor dem Auftakt des Konzerts zum 100-jährigen Bestehen des Heilig-Geist-Gymnasiums (HGG) war in der Weidener Kirche St. Lucia nicht ein einziger Sitzplatz mehr frei.

Denn die Chöre und das Orchester des Gymnasiums liegen Kindern, Lehrern und Erziehungsberechtigten sehr am Herzen. So dokumentierte der Publikumszuspruch am Donnerstagabend den hohen Stellenwert der Musik.

„Wind of Change”

Unter der Leitung von Martin Busch boten Unter-, Mittel- und Oberstufenchor sowie das Orchester ein vielfältiges Repertoire, das keine Wünsche übrig ließ. Ungewöhnlich für ein Konzert im geweihten Raum wirkte dabei die Einleitung: Wagners Tannhäuser-Ouvertüre in kräftig strahlenden Klangfarben.

Überhaupt scheuten die Programmgestalter nicht populäre Akzente: Eine Chor-Version des Scorpions-Hits „Wind Of Change”, hervorragend und mit sicherem Rhythmus-Gefühl dargeboten von den Sängerinnen und Sängern aus der Unterstufe, war ebenso zu hören wie eine Bearbeitung von Falcos Evergreen „Amadeus”.

Daneben fehlte es nicht an ernsten bis tragischen Tönen, zu denen die Titelmelodie aus John Williams´ Soundtrack zu Steven Spielbergs Film „Schindlers Liste” ebenso zählte wie eine Adaption von Eric Claptons Lied „Tears In Heaven”.

Ein schönes Geburtstagsgeschenk machten die Schüler ihrem Gymnasium aber auch durch die Aufführung von Thomas Gabriels „Saarbrücker Messe”, die 2006 für den Katholikentag geschaffen wurde.

Unter der gemeinsamen Leitung von Martin Busch und Thorsten Krause gaben die vereinigten Chöre und das Orchester sowie die Solisten Nina Schiffeler und Benjamin Simmat diesem ebenso modern wie auf leichte Singbarkeit hin komponierten Sakralwerk einfühlsam und eindrucksvoll Gestalt.

Gerade in dessen Jubiläumsjahr legte diese sensible Interpretation für das HGG alle Ehre ein - zumal der Zuspruch des Publikums durch dessen Applaus immer wieder spürbar wurde.
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