Von Frau Holle und demersten Weihnachtsbaum

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Bildnummer: 53093079 Datum: 20.12.2008 Copyright: imago/INSADCO
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Baesweiler. Bald steht er geschmückt in allen Häusern: der Weihnachtsbaum. Nach Überlieferungen wurde er erstmals im Jahr 1419 von Freiburger Bäckern aufgestellt - geschmückt mit Nüssen und Früchten. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts entstand im Elsass der Brauch, an Weihnachten einen Baum ins Haus zu holen.

Traditionen und Bräuche rund um das Weihnachtsfest stellt die Baesweiler Autorin Margret Nußbaum am Dienstag, 13. Dezember, 20 Uhr, in der Burg Baesweiler vor.


So weiß sie zu erzählen, dass schon in früheren Zeiten im Winter immergrüne Zweige in den Häusern aufgehängt wurden. Sie sollten vor bösen Geistern schützen. Und von denen gibt es nach alten Vorstellungen viele. Eine der Fantasiegestalten war Knecht Ruprecht, der treue Gehilfe und Begleiter des Nikolaus. Ruprecht gehörte, so erzählen Geschichten, der „Wilden Jagd” an.

Diese Wilde Jagd braust nach altem Volksglauben in den Raunächten, der Zeit zwischen der Wintersonnenwende am 21. Dezember und dem Dreikönigstag am 6. Januar, durch die Lüfte. In diesem Zeitraum steht das Tor zur Anderswelt auf. Die verstorbenen Ahnen, an die sich unsere Vorfahren gern wandten, gaben gute Ratschläge und Segenswünsche. Allerlei Brauchtum ist in dieser Zeit entstanden. So wurde früher in den Nächten zwischen Weihnachten und Dreikönige nicht gesponnen. Es hieß, dass dies nur Hexen tun.

Eine Fantasiegestalt neben Knecht Ruprecht war Frau Holle. In manchen Gegenden wird sie Perchta genannt. In den Alpengebieten gehören so genannte Perchtenläufe am Dreikönigsabend bis heute zur Brauchtumspflege. Welche Mythen und Geschichten ranken sich um die rauen Nächte? Welche Facetten hat die geheimnisvolle Frau Holle? Antworten auf diese und andere Fragen gibt Margret Nußbaum im zweiten Teil ihrer literarischen Entdeckungsreise durchs Jahr. Dabei stellt sie Historisches, Wissenswertes und Mystisches rund ums Weihnachtsfest und sein Brauchtum vor.

Auch Sankt Nikolaus, der Weihnachtsmann, Väterchen Frost und das Christkind geben sich bei ihr ein Stelldichein und berichten von ihrer Herkunft. Seit wann gibt es den Adventskranz und den Adventskalender? Was hat Spekulatius mit Nikolaus zu tun? Warum waren Lebkuchen in alten Zeiten unerschwinglich teuer? Welches ist das älteste Weihnachtslied? Was sind Engelchöre, Kerubim und Serafim? Auch darüber weiß Margret Nußbaum einiges zu erzählen. Besucher dürfen sich auf einen Reigen von Weihnachtsgeschichten aus alten und neuen Zeiten freuen.

Der Eintritt kostet fünf Euro. Karten gibt es in der Stadtbücherei Baesweiler in der Burg, bei der Buchhandlung Wild, Kirchstraße 52, sowie an der Abendkasse.
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