Baesweiler - Voller Zuversicht: „Unser Beggendorf hat Zukunft“

Voller Zuversicht: „Unser Beggendorf hat Zukunft“

Von: Yannick Longerich
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Willkommen in Beggendorf: Rüdiger Emmler, Heinz Michel und Lars Boysen (v.l.) proben stellvertretend für das gesamte Organisationsteam schon einmal den Start der Führung durch das Dorf. Foto: Yannick Longerich

Baesweiler. Leerer als bei den zurückliegenden Treffen zeigte sich das Podest, auf welchem die eigens ins Leben gerufene „Arbeitsgruppe Beggendorf“ für gewöhnlich Platz nimmt. Während der dritten Bürgerversammlung zum anstehenden Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ weilten einige der Verantwortlichen noch im wohlverdienten Urlaub.

Freilich kein Zeichen von Nachlässigkeit – Beggendorf zeigt sich hervorragend aufgestellt für den Besuch der Wettkampf-Kommission am Donnerstag, 7. September.

Detailfragen standen auf der Tagesordnung. Während die einzelnen Arbeitsgruppen bereits einen festen Ablaufplan für den Besuch der Kommission in der Hand haben, konnten letzte Unstimmigkeiten ohne Probleme aus dem Weg geräumt werden. Dreieinhalb Stunden werden die „Inspekteure“ in Beggendorf verweilen. Nach einer Begrüßung unter anderen durch Bürgermeister Dr. Willi Linkens und Ortsvorsteher Ferdinand Reinartz wird sich der Tross zunächst zu Fuß durch das Dorf in Richtung Streuobstwiese begeben.

In einem historischen Bus werden weitere wichtige Stellen erreicht. Somit seien laut der Verantwortlichen die Auswirkungen eines möglicherweise verregneten Wettkampftages bereits reduziert. Die einzelnen Arbeitsgruppen werden während der Tour an entsprechenden Punkten kurzweilige Informationen geben. Dabei wird die wirtschaftliche Lage sowie das soziale und kulturelle Leben im Dorf ausführlich und anschaulich erläutert.

Premiere für die Teilnehmer

Während der Ablaufplan im Plenum auf große Zustimmung stieß, verlagerte sich der Schwerpunkt der gut zweistündigen Diskussionsrunde zunehmend auf das Thema Zukunft. Niemand im Ort möchte, dass Beggendorf sich lediglich für den Wettkampf „herausputzt“. Vielmehr sollen die wettkampforientierten Maßnahmen auch langfristig zur Verbesserung und Weiterentwicklung beitragen.

Ortsvorsteher Reinartz sprach wiederholt vom „Olympischen Gedanken“ und wünschte sich für Beggendorf einen Denkanstoß zur stetigen Weiterentwicklung. Aus dem Plenum kam der Vorschlag, den Rasenschnitt der Beggendorfer Obstbaumwiese zu optimieren. Bislang würde dieser zu selten stattfinden, so dass sich stetig eine „zugewachsene Steppe“ entwickeln würde. Ferner wurde das Verhalten vieler Autofahrer in den Tempo-30-Zonen der Langgasse und Goethestraße bemängelt. Radarkontrollen oder ein fester Schülerlotse könnten hier für mehr Sicherheit sorgen.

Natürlich beginnt auch bei Reinartz und Kollegen so langsam das berühmte „Kribbeln im Bauch“ –die Teilnahme am Wettbewerb erlebt jeder von ihnen schließlich zum ersten Mal. Beggendorf wird sich dabei nur auf seine eigene Stärke verlassen. Dem nicht ganz ernst gemeinten Vorschlag aus dem Plenum bezüglich einer „diskreten“ Aufmerksamkeit an die Angehörigen der Kommission entgegnete Reinartz selbstbewusst: „Wir werden örtlichen Honig als Leckerbissen anbieten. Es wird jedoch kein Honig um den Bart geschmiert.“

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