Volkspark wird „aufgemöbelt“

Von: -ks-
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Die Arbeiten sind im vollen Gange: Im Volkspark Baesweiler wird derzeit der Untergrund der zu pflasternden Wege vorbereitet. Foto: Karl Stüber

Baesweiler. Bisweilen sind kräftige Einschnitte notwendig, um eine in die Jahre gekommene grüne Lunge wieder so richtig zum Atmen zu bringen. Das weiß der Hobbygärtner, der Gartenbauer erst recht. Das gilt auch für den Baesweiler Volkspark, der derzeit kräftig „durchgelüftet“ wird.

Neben dem Grünschnitt markieren Bagger die wichtigsten Veränderungen. Sie bereiten den Boden für das Wegsystem neu. Zuletzt hatten sich nach Starkregen die „fußläufigen Verbindungen“ in Schlammflächen verwandelt. Zwei Spezialfahrzeuge sind dabei, den Untergrund auszuwechseln, auf dass das bereits angelieferte Pflaster verlegt werden kann.

Das Essener Planungsbüro DTP hatte im Auftrag der Stadt mit Bürgerbeteiligung das neue Konzept entwickelt. Eigentlich war die Umsetzung schon fürs Frühjahr geplant. Aber mit Blick auf diverse Baumaßnahmen im Umfeld des neuen Nahversorgungszentrums am alten Feuerwehrturm habe die Stadt erst die Prunkkirmes abgewartet, bevor der Startschuss gegeben wurde, sagte auf Nachfrage technische Dezernentin Iris Tomczak-Pestel.

Aufenthaltsqualität erhöhen

Ziel sei es nun, Ende August bzw. im September die Sanierung des Volksparks abzuschließen.

Springbrunnen, Voliere und auch Boulebahn sind nach Anhören der Bürgerschaft und Abwägen von Pro und Kontra nicht vorgesehen. Dafür wird beim Grün ausgedünnt. Mit Blick auf das Sicherheitsbedürfnis werden flache Staudengewächse angepflanzt, die Licht und Luft durchlassen. Zwei –Spielbereiche – für kleine und etwas ältere Kinder – sowie neuen Sitzgelegenheiten erhöhen die Aufenthaltsqualität. Neue Lampen – Pilzleuchten, wie sie schon am neuen Nahversorgungszentrum aufgestellt wurden – sorgen für Durchblick auch in dunklen Stunden. Die Rampe hin zum Parkplatz wird barrierefrei gestaltet.

Tomczak-Pestel bekräftigte, dass die für die Sanierung des Volksparks angesetzten 250.000 Euro auch eingehalten werden. Es handele sich um eine Fördermaßnahme im Rahmen des Integrierten Handlungskonzepts.

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