Vokalensemble „Capellissimo“: Konzert zur Fastenzeit

Von: ehg
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Beeindruckende Darbietungen: „Capellissimo“ setzt sich aus Sängern aus der ganzen Region zusammen. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Das Vokalensemble „Capellissimo“, das sich 2004 aus seit befreundeten Sängerinnen und Sängern gegründet hat, die in verschiedenen anderen Chören und Ensembles gesungen haben und singen, gastierte in der Martin-Luther-Kirche an der Bahnhofstraße.

Unter dem Titel „Requiem aeternam“ brachte das achtköpfige Ensemble aus Bergisch-Gladbach, Kempen, Mönchengladbach, Nettetal, Jülich und Würselen (Tatjana Lehnen) geistliche Lieder auf hohem Niveau zu Gehör. Dabei spannte es den Bogen vom Barock über die Renaissance bis zu zeitgenössischen Kompositionen. Das von Frank Gössel (Kempen) einstudierte Konzertprogramm widmete sich facettenreich dem zur Fastenzeit vorgegebenen Thema.

Mit „Hear the voice and prayers of thy servants“ von Thomas Tallis, Komponist geistlicher, vorwiegend vokaler Musik der englischen Reformation, stimmte das ausgewogen besetzte Ensemble ein. Noch einmal meldete Talis sich mit „Purge me, o Lord, from all my sin“ zurück, nachdem das Ensemble „Ad Dominum cum tribularer clamavi“ von Hans Leo Hassler inbrünstig intoniert hatte.

Zudem erklangen die Choräle „Komm o Tod du Schlafes Bruder“ und „O Lamm Gottes, unschuldig“ von Johann Sebastian Bach sowie das „Ave verum corpus“ von William Byrd. Auf den Choral „Komm süßer Tod“, ebenfalls von Bach, folgten geistliche Lieder von Henry Purcel, „Mensch, der geboren ist von der Frau“, „In der Mitte des Lebens sind wir im Tod“ und „Du Herr kennst die Geheimnisse unserer Herzen“.

Schließlich noch von Heinrich Schütz „Selig sind die Toten“. Im vierten Teil des Programms waren die Bach-Choräle „Jesu, meine Freude“ und „Weicht, ihr Trauergeister“ zu hören. Als Kontrast dazu „Justorum animae in manu dei sunt“ des irischen Komponisten Charles William Stanford, wie Hubert Parry und Edward Elgar Erneuerer der englischen Musik.

Am Ende die Zuversicht „Ubi caritas et amor deus ibi est“, wie sie vom französischen Komponisten Maurice Duruflé in Noten gesetzt worden ist. Alles in allem ein Hochgenuss geistlicher Sangeskunst.

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