Würselen - Vocal Pop: Berliner Band „Onair“ begeistert im Rathaus

Vocal Pop: Berliner Band „Onair“ begeistert im Rathaus

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Würselen. Sie bringen einen ganzen Saal minutenlang zum Beben, sie sorgen für Gänsehautmomente und all das machen die Künstler von „Onair“ lediglich mit ihren Stimmen. Die sechsköpfige Vocal-Pop-Band hat es sich zum Programm gemacht, auf klangvolle Instrumente, abgespielte Melodien oder Playback vollkommen zu verzichten.

 Der Grund dafür liegt auf der Hand: Sie können es sich schlicht und einfach leisten. Denn die drei Männer der Band singen Bariton, Tenor, Bass und die beiden Künstlerinnen Sopran. Heraus kommt ein Ergebnis, das die Zuschauer des Kulturzentrums Altes Rathaus reihenweise begeistert. Gleich zu Beginn der Show steht fest: Dieser Abend wird für das Publikum etwas ganz Besonderes. Ein Abend, den sie so schnell wohl nicht wieder vergessen werden.

Mit dem gleichnamigen Song eröffnet die Berliner Band ihre neue Show „Illuminate“ in Würselen. Im Scheinwerferlicht glänzen sie mit ihrer preisgekrönten musikalischen Leistung und einer interessanten Choreographie. Die futuristisch geschneiderten Kleider, ihre teils eigen komponierten Songs und die sanften Bewegungen der Künstler harmonieren hervorragend und erzeugen einen mystischen Flair.

Und es geht Schlag auf Schlag an diesem Abend. Ohne groß Luft zu holen, stimmt eines der Bandmitglieder den nächsten Song an. Hat man noch die melancholische Melodie von Xavier Naidoos „Sie sieht mich einfach nicht“ im Ohr, erklingt im nächsten Augenblick auch schon ein stimmungsgeladenes Cover von Trude Herrs „Morgens bin ich immer müde“.

Spätestens während der phänomenalen Bühnenshow stellt man sich zwangsläufig die Frage: Wie kann man solche Töne, solche Höhen und solche Tiefen aus menschlichen Körpern erzeugen? Die Augen der Zuschauer versuchen zu verfolgen, welcher Künstler in diesem einen Moment wohl welchen Ton verursacht – vergeblich.

Nach ihrem zweistündigen Auftritt verabschieden sich die Berliner Künstler mit ihrem letzten Song „Show must go on“. Währenddessen wird geklatscht, getanzt und mit den Fingern geschnipst. Das Würselener Publikum ist sich einig, besteht auf Zugabe und bedankt sich mit einer unmissverständlichen Geste: Standing Ovations.

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