„Villa Kunterbunt” macht Platz für die U3-Betreuung

Von: fs
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Kräftig anpacken: Rodas Bürg
Kräftig anpacken: Rodas Bürgermeister Christoph von den Driesch (2.v.l.) vollzog mit großer Unterstützung den ersten Spatenstich. Foto: Wolfgang Sevenich

Herzogenrath. Das städtische Familienzentrum „Villa Kunterbunt” wird zur Baustelle: Für eine vierte Gruppe mit Nebenräumen wird derzeit der Weg bereitet. Damit dort erstmals 18 Unter-Dreijährige betreut und gefördert werden können.

Jetzt fand der erste Spatenstich statt. „Die Räume werden an die Bedürfnisse für die erweiterte U3 -Versorgung angepasst und künftig noch mehr Platz für die integrative Betreuung bieten”, freute sich Bürgermeister Christoph von den Driesch.

Im Beisein von Vertretern aus Politik und Verwaltung, des Elternbeirates und des bauausführenden Architekturbüros Paulus & Paulus wurde der Startschuss für den Erweiterungsbau gegeben. Jetzt wird die Baustelleneinrichtung hergestellt und die Baustellenfläche vom Kindergarten getrennt. Somit kann der sichere Kindergartenbetrieb gewährleistet werden. Die Arbeiten beginnen Anfang Oktober.

Ulla Marx, Leiterin der Einrichtung: „Ich freue mich auf die neuen schönen Räume und die zusätzlichen Schlafräume. Die U3-Betreuung bedeutet eine Herausforderung für unser Haus und ist ein spannendes Experiment.” Insgesamt werden 198 Quadratmeter neue Fläche umbaut. Das neue Gebäude wird im Stil des Gebäudebestandes vor dem jetzigen Gebäude errichtet und an den Altbau angeschlossen.

Schlafräume

An die erste und zweite Gruppe werden zusätzlich jeweils Schlafräume angebaut. Es wird eine komplett neue Gruppe mit allen erforderlichen Nebenräumen entstehen, die drei bestehenden Kindergartengruppen werden durch entsprechende Differenzierungsräume ergänzt.

Der Erweiterungsneubau wird durch das bestehende Gebäude erschlossen und dort an den zentralen Eingangsbereich angebunden. Die Planung sieht einen barrierefreien Zugang zu allen Räumen vor. Die Baukosten belaufen sich auf 463.000 Euro. Die Gesamtkosten einschließlich aller Nebenkosten, Außenanlagen und Behelfsmaßnahmen sind mit 575.000 Euro veranschlagt. Aus Bundes- und Landesmitteln fließen insgesamt rund 275.000 Euro nach Roda, den Rest trägt die Kommune. Anfang August soll alles fertig sein.
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