Würselen - Vierte Würselener Bluesnacht im Saal Houben

Vierte Würselener Bluesnacht im Saal Houben

Von: ehg
Letzte Aktualisierung:
bluesnachtbu
Musikalischer Hochgenuss: die 4. Würselener Bluesnacht. Foto: Sevenich

Würselen. Zum vierten Male in Folge öffnete der Saal Houben hinter der Sebastianus-Kirche für ein bluesbegeistertes Publikum seine Pforten weit. Drei unterschiedliche Bluesacts boten ihm auf der 4. Würselener Bluesnacht ein fünfstündiges, abwechslungsreiches Hör- und Musikerlebnis.

Eine feste Größe der Bluesnächte ist Rob Griffith. Er stimmte auf seine charmante Art das Publikum auf das vielseitige musikalische Geschehen ein.

Die Freunde des Gitarrenblues kamen bei der Aachen-Dürener-Formation „Floating Dog” voll auf ihre Kosten. Mit dem sensationellen Gitarrenspiel von Peter Bernards, einem perfekt aufeinander abgestimmten Zusammenspiel mit Wolfgang Weides am Bass und Kurt Berresheim am Schlagzeug, lieferte das Trio überzeugende Interpretationen alter Hits von Jimi Hendriks, Cream und Fleetwood Mac ab.

Beeindruckend waren aber auch das musikalische Spektrum der Band und die Raffinesse, mit der selbst Stücke wie „Hey Gyp” von Donovan und „Lazy” von „Deep Purple” aufgemöbelt wurden.

Als Initiator und seit vier Jahren fester Programmpunkt der Würselener Bluesnacht hatten die „Bluesaders” für ihren Auftritt ein neues Programm zusammengestellt.

Sie verwoben Blues, Soul, Funk, Reggae und Latin wie selbstverständlich miteinander und nahmen das Publikum mit auf eine musikalische Reise rund um die Welt.

Allen voran Nicole Grabowski, die mit Power und Feeling auf den Spuren von Joss Stone und Janiva Magnes wandelte und dennoch in ihren Interpretationen die eigene starke musikalische Persönlichkeit in Szene setze.

Routiniert, aber mit erkennbarer Freude am Zusammenspiel boten die „Bluesaders” die perfekte Plattform für die Soli von Ge Houfer an der Gitarre, für die rasanten und fetzigen Piano- und Orgelsoli von Walter Jenniches sowie für die kraftvollen und energiegeladenen Saxophon- und Bluesharpsoli von Schorsch Houben.

Willi Lemke am Bass war wiederum eine feste Bank für den Groove der Band und Kurt Berresheim, der an diesem Abend bei zwei Bands am Schlagzeug Schwerstarbeit leistete, der sichere und routinierte rhythmische Rückhalt.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert