Vier Millionen Euro für neue Niederlassung

Von: Georg Pinzek
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Attraktiver Standort: „Risse“ setzt am „Aachener Kreuz“ auf ein florierendes Geschäft. Foto: Georg Pinzek

Würselen. Im Würselener Gewerbepark „Aachener Kreuz“ gibt es in Kürze eine stattliche landwirtschaftlich genutzte Fläche weniger. Auf dem Eckgrundstück Schumanstraße/Batzkuhler Weg wird die Blumen Risse GmbH & Co. KG einen Garten- und Pflanzenmarkt errichten. Würselens Wirtschaftsförderer und Stadtplaner sind sich einig, die Erweiterung des Sortiments durch das Angebot steigert die Attraktivität des Gewerbestandorts ganz ordentlich.

 Der Änderung von Bebauungs- und Flächennutzungsplans gab jetzt der Ausschuss für Stadtentwicklung, Straßenbau, Umwelt und Verkehr grünes Licht. Damit wird der Weg frei für die Ansiedlung des Fachmarkts mit einer Verkaufsfläche von knapp 2000 Quadratmetern.

„Wir freuen uns auf Würselen“, sagt Risse-Expansionsleiter Hans-Hermann Tolle auf Anfrage dieser Zeitung. Und weiter: „Der Aachener Raum ist für uns sehr interessant.“ Die Erfolgsgeschichte des Familienunternehmens begann vor 40 Jahren mit einem Blumenladen in Schwerte. Inzwischen ist „Risse“ zu einem der größten Einzelhandelsunternehmen im Blumen- und Pflanzenmarkt in Deutschland herangewachsen. Mehr als 170 Blumengeschäfte, Gartencenter und -märkte zählen dazu. Nach intensiver Standortanalyse sind die Verantwortlichen bei „Risse“ zuversichtlich, dass auch am „Aachener Kreuz“ ein florierendes Geschäft möglich ist. Sobald die Genehmigung erteilt wird, will das Unternehmen mit dem Bau loslegen. Bei einem zügigen Baufortschritt im Sommer ist für Expansionsleiter Tolle eine Eröffnung im Herbst realistisch.

15 Vollzeitarbeitsplätze werden am Würselener Standort geschaffen. „Risse“ investiere in die Realisierung des Fachmarkts etwa drei bis vier Millionen Euro. Tolle lobte die sehr gute Zusammenarbeit mit der Stadtentwicklungsgesellschaft Würselen (SEW) und der Stadtverwaltung bei der Begleitung des Projekts. Erschlossen wird der Gartenmarkt unweit von Metro mit Ein- und Ausfahrten sowohl von der Schumanstraße als auch vom Baltzkuhler Weg aus.

Die Verkaufsfläche für Nebensortimente wurde auf 150 Quadratmeter begrenzt, das dient dem Schutz der in der Stadt ansässigen Blumen- und Pflanzenfachgeschäfte. Per Gutachten wurde im Vorfeld festgestellt, dass gegenüber den kleineren Blumenläden „nur eine eingeschränkte Wettbewerbsbeziehung“ bestehe. Die Blumenläden seien jeweils auf kleiner Verkaufsflächen zwischen 30 bis 90 Quadratmeter angesiedelt und auf die innerstädtische (Lauf-)Kundschaft ausgerichtet. Das Gutachten stellte überdies fest: „Ebenfalls nur geringe Wettbewerbsverhältnisse bestehen zwischen den projektrelevanten Randsortimentsbausteinen anderer Bau- und Gartenmärkte und Möbelcenter. Die Kaufkraftpotenziale der Würselener Bevölkerung für das angebotene Sortiment sind zurzeit nicht durch die vorhandenen Gartenabteilungen ansässiger Baumärkte oder durch die vorhandenen Blumen- und Pflanzenfachgeschäfte ausgeschöpft.“

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