Viele Könige zu Gast im Rathaus

Von: fs
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Die Sternsinger von Herzogenrath wurden im Rathaus vom Bürgermeister Christoph von den Driesch empfangen. Foto: W. Sevenich
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Die Bürgermeister Christoph von den Driesch (Herzogenrath, oben) und Alfred Sonders (Alsdorf, unten) beim traditionellen Empfang der engagierten Sternsinger ihrer Städte. Foto: Wolfgang Sevenich/apa

Herzogenrath/Alsdorf. Wie in jedem Jahr haben sich die Sternsinger auch dieses Mal nicht nur im Nordkreis auf den Weg gemacht, um mit ihrem Engagement bei der Aktion Dreikönigssingen anderen Kindern in der Welt zu helfen. Seit 55 Jahren sind eine halbe Million Kinder als Sternsinger unterwegs, um Geld für arme Kinder – in diesem Jahr ist das Partnerland Tansania – zu sammeln.

Bei den Sternsinger-Empfängen in den Rathäusern in Herzogenrath und Alsdorf haben die Bürgermeister den Kindern nun für ihren Einsatz gedankt.

In vielen Krankenhäusern Tansanias fehlen oft Hilfsmittel, die für die Behandlung gebraucht werden: Medikamente, sterile Handschuhe, Sauerstoffflaschen und Geräte. Weiterhin gibt es zu wenig Ärzte in Tansania. Auf 44 Millionen Einwohner kommen nur etwa 100 Kinderärzte.

In Deutschland, wo 82 Millionen Menschen leben, arbeiten mehr als 11 000 Kinderärzte. An diesen Zahlen ist leicht erkennbar, wie wichtig es für Kinder in Tansania und weltweit ist, dass sich die Sternsinger als Könige aufmachen, segnen und sammeln.

Empfang in Roda

Rund 50 Kinder aus den Herzogenrather Pfarreien waren als Baltasar, Kaspar, Melchior verkleidet ins Rathaus gekommen, um an dem Sternsingerempfang teilzunehmen. Alle hatten sich im Sitzungssaal des Rathauses eingefunden. Dort wurden sie von Bürgermeister Christoph von den Driesch begrüßt.

Er dankte den Kindern für ihren Einsatz und hoffte, dass noch viele weitere Kinder die Aktion Sternsinger in den nächsten Jahren unterstützen werden. Und: Der erste Bürger der Stadt hatte noch eine Überraschung parat. Im Rathaus wurde bei den Mitarbeitern wieder für die Sternsingeraktion gesammelt. Dabei kam ein Betrag von immerhin 200 Euro zusammen, der unter den Gruppen aufgeteilt wurde.

Lob und Dank

Gemeindereferent Mirko Repar von der Pfarre Christus unser Friede in Kohlscheid dankte zunächst der Stadt für den Empfang. Dafür hatte er mit seinen Sternsingern ein musikalisches Stück vorbereitet. Außerdem lobte er die vielen Betreuerinnen- und Betreuer, die mit den Kindern unterwegs waren. Auch an sie richtete sich sein Dank. Sie hätten den Menschen den Segen Gottes für das neue Jahr 2013 gebracht, ein Stück Licht, ein Stück Hoffnung und ein Stück Freude in die Häuser getragen.

Die Sternsinger-Kinder bedankten sich mit den Liedern „Wir kommen daher aus dem Morgenland“ und „Möge der Segen Gottes mit dir sein“ und brachten anschließend den Segensgruß 20 C + M + B 13 über dem Rathausportal an. Am Ende des Empfangs überreichte Bürgermeister Christoph von den Driesch jedem Sternsinger zwei Tafeln Schokolade als kleines Dankeschön.

Alsdorfer Sternsinger im Rathaus

„Nicht allen Menschen in der Welt geht es so gut wie uns, ihnen helfen die Sternsinger”, sagte Alsdorfs Bürgermeister Alfred Sonders zur Begrüßung der Sternsinger beim Empfang im Rathaus. Keine Frage, dass Sonders auch selbst in die Tasche griff und sein Scherflein beisteuerte.

Die kleinen Sternsinger der Gemeinde der Pfarre St. Castor und der Katholischen Pfarrgemeinde Johannes XXIII. ziehen, wie die Sternsinger überall, in jedem Jahr los, um für den guten Zweck zu sammeln. In diesem Jahr lautet das Motto der Aktion Dreikönigssingen: „Segen bringen – Segen sein!” E sei ein Segen, dass es die Sternsinger gebe, sagte Sonders – ein Segen für die Menschen in den Gemeinden wie für benachteiligten Kinder auf der ganzen Welt. Mit ihren Projekten lindert die Aktion Dreikönigssingen die Not unzähliger Kinder in über 100 Ländern.

Kinder leiden

Noch immer leiden viel zu viele Kinder an vermeidbaren und behandelbaren Krankheiten, weil es an medizinischer Versorgung fehlt.

Deshalb nimmt die Aktion Dreikönigssingen 2013 am Beispiel Tansanias besonders das Thema der Gesundheitsversorgung in den Blick: „Für Gesundheit in Tansania und weltweit”, lautet die Devise deshalb.

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