Viel Spaß im Märchenwald: Narren bevölkern Aula des Gymnasiums

Von: ehg
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„Es war einmal ...“: Bei der Ülle-Kindersitzung spielen mit den Kindern Frau Holle (Uli Horbach) und Rapunzel (Elli Dahmen) und die „Ülle“-Eule (Laura Sion). Foto: Sevenich

Würselen. Unter dem Motto „Es war einmal . . .“ unternahmen über 400 originell kostümierte kleine Narren sowie nicht wenige Eltern und Großeltern im Würselener Gürzenich einen dreistündigen Abstecher in den „Ülle“-Märchenwald.

Fürsorglich an die Hand nahmen sie bei dieser karnevalistisch-närrischen Exkursion Frau Holle (Uli Horbach) und Rapunzel (Elli Dahmen). Fleißig mischte „Eulalia“ mit, die allwissende „Ülle“-Eule (Laura Sion). Da die unternehmungslustigen Kids ganz in ihrem Element waren, hatte das Trio alle Hände voll zu tun, sie auf Kurs zu halten. Keine leichte, aber doch dankbare Aufgabe, die von ihm mit Bravour gelöst wurde.

Spielerisch wurden die erwartungsvoll gestimmten kleinen Narren in die Märchenwelt der Gebrüder Grimm eingeführt. Mehrmals wurden die Tänze der zum Ende der märchenhaften Unternehmung avisierten Prinzessin Michelle (Sedano) einstudiert. Was für eine Gaudi, als die kleinen Narren mit mehr und oder minder großem Taktgefühl die ersten Schritte aufs Parkett legten. Wie es anmutig aussehen kann, das demonstrierte ihnen die kleine Garde im schmucken Violett und Weiß, erst recht aber das charmante „Ülle“-Mariechen Larissa (Kever). Sodann schüttelte Frau Holle ihre Betten aus.

Dazu musste das närrische Jungvolk beim Schwingen mit einem großen Tuch ihre Muskeln gehörig spielen lassen. Ab in den wilden (Märchen)-Westen ging es, als die Juniorengarde der Gesellschaft im Indianer-Look ihren viel beachteten Auftritt hatte. In der Ferne kündigte sich Seine Tollität, Prinz Gert I. (Kempf), mit seinen Disney-Stars und seiner „Leibwache“ unter dem Kommando von Michael Mallmann an. Ein triumphaler Empfang wurde ihm von den Kids bereitet. Beim Lebkuchenspiel konnte er seine Geschicklichkeit unter Beweis stellen, für alle kleinen und großen närrischen Akteure ein Heidenspaß. Das Mariechen der Prinzengarde, Romina (Krönchen), wartete mit einem flotten Tanz auf.

Ganz aus dem Häuschen geriet das kleine Narrenvolk, als sich Mäuse in den Saal eingeschlichen hatten und eingefangen werden mussten. Doch beruhigte es sich schnell, als die gejagte Holzmaus auf der Bühne dingfest gemacht worden war. Mit einem mitreißenden Tanz verzauberte das Nachwuchs-Mariechen Malin (Klinkenberg) sein leicht zu begeisterndes Publikum. Bei der Polonaise durch den Saal, wobei die Eltern als Torbogen eingespannt wurden, wurde so richtig Dampf abgelassen. Die kleinen Narren nutzten mit Feuereifer die Gunst der Stunde. Doch hatte die Hexe bei einer Einlage die Musik verzaubert.

Nach all der Aufregung sorgte das Schwungtuch mit dafür, dass der letzte Dampf aus dem Kessel abgelassen werden konnte. Zur Belohnung gab es für die eifrigen Kinder goldene Taler. Ganz Auge und Ohr waren alle, als die „Horreter Fröhnde“ ihren Gastbesuch abstatteten. Noch einmal wurden die Tänze der Prinzessin Michelle geprobt. Und schon war der Augenblick gekommen, dem die kleinen Narren so lange entgegengefiebert hatten. Mit ihr wurden am Ende die Beinchen geschwungen, was das Zeug hielt. Der Würselener Gürzenich stand kopf. Und die Prinzessin fand ihre helle Freude daran, wie ihre närrischen Untertanen sie hochleben ließen und dabei Karneval pur feierten.

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