Viel Lob von den Trainern nach schönen Spielen

Von: mas
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Natürlich gibt es auch schon taktische Vorgaben für junge Fußballer der Alemannen aus Aachen und Mariadorf: Aber der Umgang mit dem Ball steht im Vordergrund. Foto: Sigi Malinowski

Alsdorf. Die Vermutung ist falsch. Nicht immer nehmen die Aachener Alemannen ihre Mariadorfer Namenscousine auseinander. Das Beispiel der E-Jugendlichen zeigt es. Im Südpark beginnt der Vergleich zwischen den Gastgebern und ihren Aachener Kooperationspartnern sogar mit einer (kleinen) Überraschung.

Bjarne Vollmann, gerade mit seinen Kameraden Kreispokalsieger geworden, schafft mit einem platzierten Flachschuss das 1:0 für die Mariadorfer E1. Am Ende reichte es zwar „nur“ zu einem 3:3. Aber auch das ist ein Erfolg. Nach einem schönen Spiel gab es viel Lob von beiden Trainern.

Alemannias Jungprofi Tobias Mohr, Trainer der Öcher E2, spornte seine Knaben immer wieder an. Der junge Mann weiß, dass die Kinderseelen kein Anschreien brauchen. So wie das Spielerväter oft an den Tag legen.

Auch Zeljko Vidakovic macht seinen E1-Kickern immer wieder Mut und zeigt, dass es mit ausgefeilten Trainingsmethoden auch geht. Den ganzen Tag haben sich die Aachener und Mariadorfer gemessen. Es ist die zweite Veranstaltung dieser Art. Die Mariadorfer Karl-Heinz Barth (Jugendeiter) und Dirk Knops (Koordinator) sowie der jetzt in Aachen an leitender Stelle beschäftigte Trainer Marc Gillessen haben das Projekt vor einem guten Jahr ins Leben gerufen.

Aachens Jugend-Koordinator Horst Mohr (U 9 bis U 15) betont: Davon profitieren beide Klubs, denn das ist nicht nur eine Einbahnstraße. Talentierte Mariadorfer gehen in die Ausbildung bei den Aachenern, Spieler, die es nicht schaffen, werden von den Mariadorfern aufgefangen. Gezielte Talentförderung eben.

Dirk Knops sagt dazu: „Wir möchten, dass ganz junge Fußballer nicht nach Köln zur Förderung fahren müssen. Dann arbeiten wir lieber mit den Aachenern zusammen“.

Dass man in Mariadorf seit vielen Jahren einen „Talentstall“ hat, hat sich rumgesprochen. Im ganzen Kreis und auch auf Verbandsebene sind Fußballer aus dem Alsdorfer Stadtteil bekannt: Alexander Back, Michael Meven oder Pascal Schneider schafften es bis in die Verbands- und Oberliga. Rachid Azzouzi oder Hans Peter Lehnhoff wurden gar Profis. „Wir sind sehr interessiert, dass man sich einfach näherkommt“, unterstrich Horst Mohr. Das bekräftigt auch Dirk Knops: „Wir freuen uns, dass die Kooperation vertraglich verlängert wurde und das unsere Trainer auch an den Fortbildungsgängen in Aachen teilnehmen dürfen“.

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