Viel Freizeit in das Holzhaus im Carl-Alexander-Park investiert

Von: Margret Nußbaum
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Stolz auf das mit vereinten Kräften fertig gestellte Fachwerkhaus. Vorne von links: Hendrik Noculak, Christian Rathmann, Yasemin Temur, Andras Szeredi, Moritz Seifert. Hinten von links: Luisa Breckner, Frank Störtz, Dieter Offergeld, Malte Surberg, Stefan Kesten, Karl-Heinz Hermanns, Heinz-Gerd Jansen. Foto: Margret Nußbaum

Nordkreis. Auf den Schnaps zum Richtfest mussten die fleißigen Jugendlichen, die viel Freizeit geopfert und im Carl Alexander-Park in der Nähe des Roten Hauses einen Unterstand gebaut hatten, verzichten. Den verkniffen sich allerdings auch die Erwachsenen.

Zimmermann Stefan Kesten ließ es sich jedoch nicht nehmen, aufs Dach zu klettern und seinen Richtspruch zum Besten zu geben: „Zum Giebel bin ich hochgestiegen, um hier zu reden mit Vergnügen. Verhallet sind des Hammers Schläge, verstummt ist die geschwätzige Säge. Drum preist laut der Zimmermann den herrlich schönen, stolzen Bau, der sich erhebt zum Himmelsblau, der unter meiner weisen Hand zu aller Freude hier entstand.“

Doch die fleißigen Handwerker, unterstützt vom Städtischen Bauhof und vertreten durch Karl-Heinz Hermanns, Hendrik Noculak und Dieter Offergeld, hatten tüchtig Hand angelegt, Materialien herangeschleppt und Bauholz transportiert. Angestoßen wurde das Vorhaben vom Bau- und Planungsausschuss der Stadt Baesweiler.

„Der Standort an der Landschaftsader im Carl-Alexander-Park bot sich für einen solchen Unterstand geradezu an“, meinte der Beigeordnete Frank Brunner bei der Einweihung des schmucken Unterstandes im Fachwerkstil. „Der Bau eines solchen Fachwerkhauses gehört zur Lehrlingsausbildung dazu – und das schon seit vielen Jahren“, erklärte Heinz-Gerd Jansen, stellvertretender Fachbereichsleiter der Handwerkskammer Aachen.

„Ich selber habe als Lehrling vor vielen Jahren auch ein solches Haus bauen müssen“, erinnerte sich Zimmermann Stefan Kesten lebhaft. Initiiert und umgesetzt hatte die Idee aber letztlich Frank Störtz, Leiter der Mobilen Jugendarbeit des Malteser-Jugendtreffs Setterich. Er weiß aus seiner Erfahrung mit Jugendlichen, wie man diese begeistern kann. „Ein Gemeinschaftsprojekt wie dieses kommt immer gut an“, sagt er.

Ideal sei die Nähe zum Jugend-Camp am CAP. Auch vor dem Haus Setterich und in der Nähe des Malteser-Jugendtreffs befindet sich ein Holz-Unterstand. „Ideale Orte für Jugendliche, die sich einfach mal in zwangloser Runde treffen möchten“, sagt Frank Störtz. Er ist sichtlich stolz auf seine jungen Handwerkerinnen und Handwerker.

„Alle waren von Anfang an mit Feuereifer dabei und haben jede Menge Freizeit in die Arbeit am Holzhaus investiert“, lobt er. „Uns hat’s jedenfalls Riesenspaß gemacht!“, waren sich die fleißigen Bauleute einig. Tatkräftig unterstützt wurden sie von Dachdecker Philipp Hauschild, einem ehemaligen Teamer des Malteser-Jugendtreffs.

Damit die jungen Leute es sich im schmucken Fachwerk-Haus gemütlich machen können, dafür sorgen zwei Bänke – spendiert von der Stadt Baesweiler.

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