Nordkreis - Viel Arbeit für Rettungskräfte

Viel Arbeit für Rettungskräfte

Von: eska
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Nordkreis. Das hatten sich diejenigen Einsatzkräfte, die hauptberuflich oder freiwillig bereitstanden, wohl etwas anders vorgestellt: Zahlreiche Einsätze ließen Ralf Jüsgens, Sprecher des Kreisfeuerwehrverbandes, resümieren: „Von einem ruhigen Jahreswechsel konnte keine Rede sein.”

Besonders unruhig war es für die Wehrleute im Baesweiler Stadtgebiet. Ihnen bescherte in der Neujahrsnacht eine brennende Garage an der Brahmsstraße in Loverich die meiste Arbeit, zumal sich das Feuer auf den Dachstuhl des angebauten Wohnhauses ausgedehnt hatte. Daraus retteten sie ein zwanzig Monate altes Kind, das wegen Verdachts auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht wurde.

Die ehrenamtlichen Wehrleute waren bis zum frühen Morgen im Einsatz. Die Ursache des Brandes, der laut Polizei einen Sachschaden von rund 100000 Euro verursacht hat, ist unklar.

Bereits am Silvesternachmittag musste die Feuerwehr nach Setterich ausrücken. Dort brannte an der Lessingschule ein Mülleimer. Und gegen 22.30 Uhr galt es, am Gleiwitzer Weg ein Feuer auf einem Balkon zu löschen.

Ebenfalls wegen eines brennenden Mülleimers wurde am Mittwochnachmittag die Alsdorfer Wehr zur Hubertusstraße gerufen. In Schaufenberg hingegen mussten kurz nach Mitternacht Flammen, die aus einer Hecke schlugen, gelöscht werden. Vermutlich, so Jüsgens, hatte ein Feuerwerkskörper den Brand verursacht.

Mit Problemen anderer Art wurden Polizei und Rettungswagen-Besatzung in der Neujahrsnacht in Neuweiler konfrontiert: Auf der Brahmsstraße prügelten sich zwei Männer und zerschlugen dabei auch die Scheibe einer Haustür. Einer der Beteiligten, ein 51 Jahre alter Mann, musste ins Krankenhaus.

Im Stadtgebiet Herzogenrath ging es etwas ruhiger zu. Die Feuerwehr war am Silvesternachmittag mit ihrer Drehleiter bei einer Patientenrettung als Unterstützung für den Rettungsdienst im Einsatz. Zudem brannten am Neujahrsmorgen gegen 5 Uhr in einem Hinterhof „In der Gracht” in Merkstein einige Mülleimer.

Die Einsatzkräfte in Würselen waren ebenfalls mehrfach gefordert: Erst brannten gegen 3.15 Uhr mehrere Müllbehälter an der Bardenberger Straße, eine halbe Stunde später schlugen dann Flammen aus einem Glascontainer an der Zechenstraße. Und am Mittag war wiederum die Zechenstraße Anfahrtsziel: Dieses Mal brannte ein Altkleidercontainer.
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